Meine Eindrücke vom Jens Rabe Training: Optionshandel für kleine Konten 4

Seit Ende Oktober 2017 befand ich mich im Webinar „Optionshandel für kleine Konten 4“ von Jens Rabe. Im Einnahmenbericht vom November 2017 habe ich bereits kurz erwähnt, dass ich in diesem Online-Training teilnehme. Vielleicht ist es den einen oder anderen aufgefallen, dass ich auch seit diesem Zeitpunkt zum Teil andere Ansätze in meinen täglichen Optionshandel verfolge. Grund hierfür ist, dass ich einen sehr großen Teil der von Jens Rabe gelehrten Strategie in die Praxis umgesetzt habe und diese auch in der Realität live handeln möchte. Vieles habe ich bereits berücksichtigt, anderes kam neu dazu bzw. habe ich verändert. Nun ist das Webinar zu Ende und ich möchte euch teilhaben lassen an meinem persönlichen Resümee.

Zuvor möchte ich darauf hinweisen, dass ich keinerlei Profite aus der Weiterempfehlung dieses Kurses schlage. Das heißt, dass ich diesen Erfahrungsbericht zu 100% aus freien Stücken verfasse und ich hier ungefiltert meine eigene, subjekte Meinung veröffentliche. Absolut keine Affiliate-Links, Referral-Programme oder sonst irgendeinen Kram. Meine Intention ist, allen Interessenten des Kurses einen unabhängigen Blick zu bieten, um ihnen die Entscheidung zu erleichtern. Ich hätte mich nämlich selbst vor dem Kauf des Kurses evtl. deutlich leichter mit der Entscheidung getan, wenn ich Zugriff auf ein paar Testberichte von anderen Kunden gehabt hätte.

Worum geht es in „Optionshandel für kleine Konten“?

„Optionshandel für kleine Konten“ ist ein Online-Training um den Optionshandel von der Pike aus zu lernen und im praktischen Handel umsetzen zu können. Jens Rabe stellt dabei eine klare Strategie vor und handelt diese dann an zahlreichen Trades mit echten Geld nach. Ein grundsätzliches Verständnis der absoluten Options-Grundlagen (Was ist eine Option? Call / Put? Short / Long …) werden hierbei vorausgesetzt. Im Grundsatz geht es darum ein 5.000 € – Konto auf 25.000 € hochzuhandeln. In der vierten Auflage kommt er diesem Ziel schon sehr nahe.

Jens Rabe ist in meinen Augen einer der bekanntesten Optionshändler im deutschsprachigen Raum. Wer ihn nicht kennt, sollte sich die beiden von ihm und seinem Team geführten Youtube-Kanäle (Jens Rabe & Optionsstrategien) zu Gemüte ziehen. Ich persönlich mag ihn sehr gerne, da er nicht dieses prollige Auftreten wie viele andere Trader besitzt. Des Weiteren verspricht er nicht, dass jemand mit seiner Strategie Millionär von heute auf morgen und ohne einen Finger zu krümmen werden kann. Sein Ansatz ist ganz klar – das regelmäßige Einkommen.

Dies ist auch mein Ziel und der Grund dafür, wieso ich Optionsverkäufer bin. Den Jackpot werdet ihr mit dieser Strategie leider nicht knacken. Sorry, da müsst ihr euch andere Sachen anschauen.

Was kostet der Kurs und was bekomme ich dafür?

Ich habe mir das Paket mit allen Auflagen geholt für ca. 600€. Das heißt, ich konnte live bei der 4. Auflage dabei sein und habe die drei vorherigen zum nachschauen zur Verfügung. Wer nur die 4. Auflage möchte zahlt ca. 100€ weniger.

Für das Geld bekam man Zugang zu 16 Live-Sessions, die immer genau eine Stunde gedauert haben. Die Live-Sessions wurden in Form von Videos aufgezeichnet und in einem Webportal veröffentlicht, um jederzeit einen erneuten Zugriff zu gewähren. Des Weiteren gab es noch einen kleinen Video-Crashkurs zur Traders Workstation und zwei Bonus-Videos zu ausgewählten Themen.

Die Zuschauer konnten jederzeit per Mail oder während der Live-Sessions Fragen stellen, die dann Jens entsprechend beantwortet hat. Ungefähr 5 von den 16 Trainingseinheiten ging für reine Fragen-und-Antworten-Videos drauf. Die restlichen Videos waren Theorieeinheiten oder praktische Präsentationen mit Live-Trading im Echtgeldkonto. Alle gehandelten Trades wurden größtenteils in den Videos besprochen. Des Weiteren wurde man über jede Aktion über einen Adhoc-Service per Mail informiert und konnte so auch außerhalb der geplanten Trainingszeiten alle Aktionen an den Trades zeitnah mitverfolgen.

Folgende Themen wurden behandelt:

  • Marktbeobachtung mittels Morgenroutine
  • Money und Risk Management
  • Short Put System
  • Adjustierungen mittels Rollen
  • Handeln von Volatilitätsprodukten
  • Einführung in Spreads
  • Was kann ich alles handeln, wenn die Märkte nach unten gehen

Wieso habe ich an diesem Webinar teilgenommen?

Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt weiß, dass ich schon seit Februar 2017 als Stillhalter im Optionshandel agiere. Dem Markt sei Dank – auch in meinen Augen recht erfolgreich. Dennoch war meine Strategie nicht zu 100% ausgereift meiner Meinung nach. Ich hatte Lücken in der Auswahl meiner Underlyings, welche stark begrenzt war durch meine persönliche, fundamental bewertete Watchlist. Ich hatte keinen klaren Ansatz was ich tue, wenn der Markt dreht bzw. wie ich diese Umbrüche überhaupt richtig erkenne. Es fehlte an einem System für den übergeordneten Gesamtmarkt.

Hingegen war ich aber bereits überzeugt, dass man mit dem Optionshandel Geld verdienen kann. Ich hatte ein gutes Gefühl im Umgang mit der TWS und auch an ein paar grundlegenden Regeln bzgl. Money- und Risk-Managment, Marginauslastung habe ich mich fix gehalten. Auch die theoretischen Grundlagen über den Optionshandel hatte ich intus.

Das heißt mein Anspruch an den Kurs war, ein praktisches System kennen zu lernen, dass ich auch in schwierigeren Gewässern anwenden konnte.

Jens Rabe habe ich durch seine zahlreichen Videos kennengelernt und konnte darüber auch seine Kompetenz einschätzen. Des Weiteren ist er sehr transparent bzgl. der Veröffentlichung seiner echten Ergebnisse, aber auch seiner Verlusttrades. Die groben Ansätze seines Handeln hat er natürlich in seinen Youtube-Videos bereits behandelt. Ich wollte aber das gesamte System überblicken und dieses in der praktischen Anwendung nachvollziehen. Ob dies gelungen ist – dazu später.

Wie lief das Training ab?

Nachdem ich das Training gebucht hatte, bekam ich anschließend einen Zugang zu einem Klientenbereich. Dieser umfasste bereits am Anfang paar TWS-Videos und downloadbare Dokumente. Des Weiteren hatte ich da bereits schon vollen Zugriff auf die Aufzeichnungen der vergangenen Auflagen. Ende Oktober 2017 war dann das erste Live-Webinar. Diese fanden meistens gegen 17 Uhr statt. Da ich zu diesen Zeiten eher weniger Zeit hatte, nahm ich live selten teil bzw. habe nur kurz reingeschaut. Generell funktionierte aber der Live-Stream. Fragen konnten per Mail gesendet werden bzw. zum Teil auch im Live-Chat. Bevorzugt wurden aber die Fragen per Mail, da somit doppelte Fragen zusammengefasst werden konnte und diese thematisch auch etwas geordnet wurden. Das heißt, dass es absolut nicht nötig war, zu den angebotenen Uhrzeiten live dabei sein zu müssen.

Der Aufbau der einstündigen Sessions sah meist recht ähnlich aus. Am Anfang gab es meist allgemeine Infos oder einen Blick auf die aktuelle Marktsituation. Darauf folgte dann die Besprechung der aktuell offenen Positionen und das Eröffnen von neuen Trades. Der Hauptteil umfasste dann entweder ein Thema, dass ausführlich behandelt wurde oder die Beantwortung von Fragen.

Mit dem Starten des Trainings gab es dann auch die Adhoc-Mails. Diese kamen immer dann, wenn sich irgendwas im gehandelten Depot getan hatte. Somit hatte jeder auch die Möglichkeit die Trades zum großen Teil nachzuhandeln. Ich persönlich habe evtl. 1-2 Ideen aufgegriffen und selbst gehandelt. Dennoch fande ich diesen Zusatzservice sehr gut.

Sehr positiv muss ich Jens und seinem Team anrechnen, dass sie die zuvor beworbene Anzahl von 14 Videos, um zwei weiter Fragen-und-Antworten Sessions erweitert haben. Somit war das Training nicht schon zu Weihnachten letzten Jahres abgeschlossen, sondern es folgten nochmal zwei Trainingseinheiten in 2018.

Was war positiv? Was war negativ?

So nun aber endlich zu meiner eigentlichen Bewertung des Trainings.

Aufmachung und Organisation

Das Webportal ist klar strukturiert und einfach zu bedienen. Ich hatte daher absolut keine Probleme die veröffentlichten Aufzeichnungen abzurufen. Der Adhoc-Service lief ohne Probleme und auch die paar wenigen Mal wo ich live reingeschaut habe, konnte ich keine Probleme feststellen.

Den Download-Bereich empfinde ich etwas lieblos gestaltet. Die Dokumente / Präsentationen des Kurses sind OK. Aber es gibt auch noch einen allgemeinen Download-Bereich mit allen möglichen Kram. Teilweise sehr spannend, wie beispielsweise alte Teile vom eigenen Börsenbrief, zum anderen aber auch sehr viele Sachen, die so im Kurs nicht aufgegriffen oder behandelt wurden bzw. einfach nicht relevant sind.

Für die Produktion und Aufmachung der Videos muss ich Jens volle Punktzahl geben. Die Videos wurden alle im hauseigenen Studio aufgenommen, dass eine verdammt professionelle Qualität abliefert. Green-Screen, verschiedene Einblendungen und Präsentationsmedien – top! Solche Nebenfaktoren machen für mich ein professionelles Training rund. Niemand will heutzutage mehr jemanden vor einer Webcam mit einem miesen Notebook-Mikrofon sehen und dafür teuer bezahlen.

Ansonsten ist Jens ein sehr guter Trainer und kann die von ihm gelehrten Themen sehr gut rüberbringen. Auch war er sehr geduldig gegenüber den zahlreichen Fragen gewesen ohne aber irgendwie monoton oder gelangweilt zu wirken. Wenn ihr mit seinem Stil in den Youtube-Videos gut klar kommt, dann wisst ihr was euch in seinen Trainings erwartet. Für mich persönlich ist dieser Punkt schon die halbe Miete für einen erfolgreichen Kurs.

Inhalt

Eine grobe Zusammenfassung der behandelten Themen habe ich euch ja bereits zum Beginn des Artikels gegeben. Final bin ich mir sicher, dass jeder der die Strategie verinnerlicht hat eine gute Grundlage hat um langfristig und stetig Einnahmen mithilfe von Aktienoptionen zu erzielen. Jens fand hier eine gute Mischung an Theorie und Praxis. Zusätzlich würzte er sein Lehrmaterial mit vielen kleinen Einsichten und Annekdoten aus seinem eigenen Traderalltag. Außerdem weist er auf zahlreiche sinnvolle Tools hin, die insbesondere mir schon sehr viel geholfen haben und mein tägliches Handeln deutlich effizienter gemacht haben.

Einen großen Fokus legte er immer wieder auf die bereits sehr früh eingeführte Morgenroutine zur täglichen Marktbeobachtung. Ich kannte dies zwar bereits aus seinen Videos, aber erst durch das Training bin auch in die Umsetzung gekommen. Die Morgenroutine ist grob eine Excel-Tabelle, die verschiedene Marktindikatoren (z.B. VIX, Advanced Decline Lines, Put-Call-Ratio usw.) abfragt, die man täglich ausfüllt. Ich muss sagen, dass ich nun schon ca. 3 Monate täglich die Morgenroutine durchführe und sie mir ein deutlich besseres Gefühl für die Gesamtmarktstimmung gibt. Sicherlich bin ich an vielen Stellen noch unsicher, aber dies kommt mit der langfristigen Anwendung und der damit einhergehenden Erfahrung.

Ansonsten nimmt er sich auch sehr viel Zeit, die praktische Anwendung in der TWS zu zeigen. Obwohl ich mich mit der TWS schon sehr sicher fühlte, habe ich doch einige kleinere Kniffe mitgenommen. Für Anfänger, die evtl. auch nicht so IT-affin sind wie ich, sicherlich ein sehr, sehr wichtiger Pluspunkt vom Training. Den eigenständigen Zusatz-TWS-Kurs fand ich persönlich ganz nett. Habe aber für mich selbst mehr mitgenommen, wenn Jens in der realen Handelswelt die Handelsumgebung bedient hat.

Fragen zum Teil zäh und Future-Optionen fehlen

Großen Raum räumte er auch der Beantwortung von Fragen aus dem Teilnehmerkreis ein. Ich hatte ebenfalls zwei Fragen per Mail gesendet. Die wichtigere wurde beantwortet, die andere nicht. Aufgrund der Fülle der Fragen gingen sicherlich welche unter bzw. passten zeitlich, trotz der zwei Zusatzsessions, nicht mehr rein. Ich persönlich kann dies verzeihen. Als geringfügig erfahrenerer Optionsverkäufer fand ich die puren Frage-und-Antwort-Videos zum Teil aber auch zäh bzw. wurde auch vieles mehrmals erläutert und durchgekaut. An manchen Stellen fand ich Jens hier etwas zu geduldig bzw. hätte es in meinen Augen ein Verweis auf die vorangegangenen Erklärungen auch getan.

Schade fand ich, dass das Handeln von Future-Optionen komplett außen vor gelassen wurden. Sicherlich sind in der Zielgruppe vom Kleine-Konten-Training hauptsächlich, die eher Anfänger mit kleinen Depots (ab 5000€) besitzen. Aber man hat durch einige Fragen gemerkt, dass durchaus einige Leute, ähnlich wie ich, größere Depots besitzen und an Future-Optionen Interesse hatten. Hier wurde dann doch meist auf das deutlich teurere (rund 4000 – 5000€) Coaching-Programm verwiesen. Für mich persönlich wäre es besser gewesen, wenn man sich eine Frage-und-Antwort-Session gespart hätte und man kurz auf die groben Eigenheiten bzw. Unterschiede bei Future-Optionen eingegangen wäre. Alleine stand ich mit der Anforderung nach einem „bezahlbareren“ Future-Optionen-Training jedenfalls nicht, denn Jens hat relativ zum Schluss dieses oft nachgefragte Thema kurz aufgegriffen und auf seinen Börsenbrief verwiesen als mögliche Alternative.

In diesem wird auch ein mittleres Konto hauptsächlich mit Future-Optionen gehandelt. Hier könne man Ideen und Beispieltrades genügend aufgreifen. Ich habe mich für eine 30-Tage-Testphase angemeldet und schaue mir dies mal an. Wenn hierzu auch ein Review meinerseits erwünscht ist, bitte ich um einen kurzen Kommentar!

Abschließendes Urteil

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Kurs war und trotz Vorerfahrung einiges lernen konnte. Ich fühle mich nun auch psychisch / emotional sicherer, um schwierigere Marktphasen überstehen zu können. Des Weiteren konnte ich meine eigene Strategie stark erweitern und auf eine solide Grundlage aufbauen, welche ich zuvor an manchen Stellen nicht hatte. Für mich ist der Kurs „Optionshandel für kleine Konto“ seinen Preis absolut wert! Insbesondere Anfänger werden hier einen sehr guten Einstieg in die zum Teil recht komplizierte Welt des Optionshandels finden.

Schade fand ich, dass Future-Optionen in der 4. Auflage gar nicht zu Wort gekommen sind. Ein paar Sachen konnte ich bereits in den Aufzeichnungen der älteren Durchgängen des Kurses finden. Vielleicht werde ich ja hier noch fündig. Ebenso wird in den älteren Auflagen die BBTM-Strategie (Bollingerband-Trendfolgemodell) besprochen, welche ich mir auch noch in naher Zeit zu Gemüte ziehen möchte. Ich denke, dass evtl. die etwas erfahreneren Optionshändler zusätzlich zur 4. Auflage auch die alten Auflagen noch mitnehmen sollten.

Einnahmen Januar 2018 – Starker Euro belastet Rekordergebnis

Ich begrüße euch auch wieder in 2018 zu meinem Einnahmenreport. Der Jahresauftakt im Januar war phänomenal. Die amerikanischen Indizes ballerten neue Allzeithochs fast täglich raus. Meine Put-Optionen kaufte ich im Durchschnitt nach 10 Tagen wieder zurück. Wow! Auch mein persönliches Ergebnis überstieg meine Erwartungen vollkommen. Insgesamt konnte ich im Januar 1613,90 € einnehmen.

Mithilfe meiner im November verkauften Call-Optionen wurden General Mills (GIS), Starbucks (SBUX) und Corning (GLW) mit starken Gewinnen ausgebucht. Dies verstärkte das Monatsergebnis erheblich! Des Weiteren konnte ich den Januar-Anstieg nutzen und meine gerollte Option auf Lam Research (LRCX) frühzeitig schließen. Ansonsten lief es wie am Schnürchen. Auch meine Branchendiversifizierung konnte ich dieses mal wieder umsetzen.

Aufgrund der Earnings-Season lief ich größtenteils auf Sparflamme. Ich denke, dass mit so einer starken Aufwärtsbewegung, wie wir sie im Januar größtenteils gesehen haben an den US-Märkten, noch bisschen mehr gehen würde.

Dennoch ist meine Euphorie und die Freude über dieses Ergebnis etwas getrübt. Zum einen sahen wir insbesondere letzten Freitag, den 02.02.18, sehr starke Verluste an allen Börsen. Zum anderen belastet der sehr starke Euro mein Ergebnis erheblich.

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Rückblick 2017, Ausblick 2018

Rückblick, Ausblick und meine zukünftigen Ziele im Optionshandel

Weitere 365 Tage sind vorbei. Das Jahr 2017 ist abgeschlossen. 2018 ist uns neugeboren. Ich bin bereits gespannt was es bringen mag. 2017 war für mich persönlich ein sehr erfolgreich Jahr in allen Belangen. Sowohl persönlich, beruflich und finanziell. Im finanziellen Bereich war sicherlich der Einstieg in den Optionshandel Mitte Februar die prägendste Entscheidung. Schon lange hat mich ein Thema so gepackt. Ich konnte sehr viel lernen, auch außerhalb der Options-Bubble. Ebenso habe ich Summen innerhalb weniger Monate verdient, wovon ich davor nur träumen konnte. Des Weiteren habe ich im April letzten Jahres diesen Blog eröffnet um über meine Erfahrungen zu berichten, euch mitzunehmen auf meinen Weg zum (hoffentlich irgendwann mal :D) erfolgreichen Optionshändler.

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Einnahmen Dezember 2017

Einnahmen Dezember 2017 – Nun wieder in der Gewinnphase

Puuh… der letzte Einnahmen-Report für 2017. Nachdem ich im November mein erstes negatives Ergebnis seit Beginn des Optionshandels eingefahren habe, musste ich auch noch Anfang Dezember mit den Nachwehen der kleinen Korrektur im NASDAQ kämpfen. Dennoch konnte ich diesen Monat einen Gewinn von 359,51 € einfahren. Mein anfangs selbst gestecktes Ziel von 200€ wurde damit mal wieder geknackt, weshalb ich mit dem Dezember soweit zufrieden sein kann. Wie ich bereits im November-Bericht erwähnt hatte, habe ich mich im Dezember mehr darauf konzentriert über verschiedene Branchen zu diversifizieren und insbesondere den Technologie-Sektor geringer zu gewichten. Dies hat in meinen Augen sehr gut geklappt, weshalb ich dies nun weiter fortsetzen möchte.

Den gerollten Nvidia Trade (NVDA) habe ich vorzeitig am letzten Handelstag in 2017 geschlossen. Etwas weniger als die Hälfte des im November generierten Verlustes konnte ich mit der Roll-Aktion wieder reinholen. Die gerollte Put-Option auf Lam Research Corporation (LRCX) stabilisiert sich nur langsam. Ich hoffe, dass ich auch diesen Trade mit Gewinn in den nächsten Wochen verbuchen darf.

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Einnahmen November 2017 – Der erste Verlust

Konnte ich bisher alle Monate neue Einnahmen in meinem monatlichen Einnahmen-Bericht feiern, so ist es im November nun das erste Mal passiert: Ich habe ein negatives Ergebnis gemacht.

-86,74 € ergab meine November-Auswertung. Sicherlich nicht der Rede wert, da mit 1-2 guten Optionstrades der Verlust wieder ausgebügelt ist. Dennoch macht mich die Ursache des Verlustes etwas nachdenklich, da ich dieses mal auch die negativen Seiten des Optionshandels hautnah erlebt habe.

Bis zum 29.11.2017 lief alles perfekt – fast schon so wie gewohnt. Hätte dort der Monat November aufgehört, hätte ich ein neues Rekordergebnis bejubeln können. Nämlich ca. 900€ Einnahmen. Am 29.11 wackeln die Technologie-Aktien, der Nasdaq gab knapp 2% nach. Eine Korrektur, die sicherlich längst überfällig war. Wer meine Trades schon etwas länger verfolgt weiß, dass ich sehr gerne amerikanische Tech-Werte handle. Somit wurden mir zahlreiche Put-Optionen mit Verlust angezeigt. Nochmal eine Stufe härter traf es meine Chip-Aktien (siehe Investopedia für Details).

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Optionssprechstunde #2 - Fehler im Gilead Sciences Trade

Optionssprechstunde #2 – Fehler im Gilead Sciences Trade gemacht

Herzlich willkommen zur zweiten Episode der Optionssprechstunde! Auch diese Mal möchte ich die Chance nutzen, einen eher „misslungenen“ Optionstrade zusammen mit dir zu analysieren. Ich denke, dass man aus den eher schlecht gelaufenen Trades eher lernen kann und dies ist ja schließlich das Motto der Optionssprechstunde: Lernen von echten Trades!

Heute habe ich einen recht frischen Trade mitgebracht, welchen ich schon kurz in meinem Einnahmen-Report vom Oktober erwähnt habe. Es geht um einen Short Put auf Gilead Sciences (GILD).

Gilead handele ich immer wieder gerne. Der Biotech- bzw. Pharmakonzern hat seit ungefähr Mitte 2015 ordentlich gelitten im Kurs. Seit Juli 2017 geht es nun wieder gemächlich nach oben.

Die Volatilität ist immer etwas höher, wodurch gute Prämien als Stillhalter erziehlt werden können.

Verkauft habe ich die Put-Option mit einem Strike von 77$ auf Gilead Sciences am 03.10.2017. Zu diesem Tag befand sich der aktuelle Kurs bei 82,52$. Laufzeit bis zum 10.11.2017.

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REIT: Welltower

Neu im Depot: Altenheim-REIT Welltower

Ich habe wieder zugeschlagen. Erneut kann ich eine neue Aktie in meinem Dividendendepot begrüßen. Und dieses Mal ist es auch gleich noch der allererste REIT für mich.

Ich spreche von Welltower (HCN), einem REIT, der sich im Gesundheitssektor ansiedelt. Seniorenheime und -residenzen, Reha-Zentren und andere medizinisch genutzte Immobilienobjekte stehen deshalb unter dem Mantel von Welltower.

Bevor ich aber starte mit der Analyse zu Welltower, möchte ich dir erstmal meine Beweggründe erläutern, warum ich mir nun den ersten REIT ins Depot gelegt habe.

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Einnahmen Oktober 2017

Einnahmen Oktober 2017 – Gilead Sciences zerstört mein bestes Ergebnis!

Der goldene Oktober ist vorbei. Und er war auch wortwörtliche ein goldener Monat, wenn ich so auf die Charts der großen Indizes blicke, die alle neue Allzeithochs geschrieben haben. Es ging täglich nach oben und noch weiter nach oben. Meine Vorhersagen für den Oktober im letzten Einnahme-Report waren zu 100% wahr.

Ebenso war ich fleißig am Optionen handeln während des Monats. 555,52 € stehen als finales Ergebnis unter meiner persönlichen Monatsbilanz. Selten bisher habe ich so viele Trades gemacht wie im Oktober. Im Durchschnitt habe ich meine Short Puts nach ca. 14 Tagen geschlossen. Des Weiteren habe ich am Anfang und Ende des Monats eine Kapitalerhöhung auf mein Depot vorgenommen. Ein alter und gut bezinster Sparbrief ist ausgelaufen, welcher zu fast 100% ins Optionsdepot geflossen ist. Damit habe ich nun auch die 40.000 € – Grenze in diesem Depot genommen.

Das Ergebnis hätte aber mein Bestes in meiner noch jungen Stillhalter-Karriere werden können. 717,81 € waren es nämlich noch am 30.10.17. Am letzen Tag des Monats, dem 31.10.17, habe ich aber meinen missratenen Trade auf Gilead Sciences (GILD) gerollt. Dieser stand mittlerweile schon bei knapp 200% im Minus bzw. -162,29€.

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Automatisierung des Optionshandels

Ich habe keine Lust mehr auf selber Optionen handeln – Der Computer übernimmt

Keine Angst – ich höre nicht auf mit dem Optionshandel und lasse mich auch nicht durch eine künstliche Intelligenz ersetzen. Was wäre denn ein Markt oder Börse, wenn keine menschlichen Wesen mit Emotionen wie Angst und Gier an ihm teilnehmen würden? Alles 100% rational und algorithmisch? Puuhh wie langeweilig!

Chri von easydividend.net hat mich gebeten, auf seine Umfrage „Würde dich eine Automatisierung des Optionshandel allgemein interessieren?“ aufmerksam zu machen, Vorschläge / Ideen zur Automatisierung des Optionshandels zu sammeln und meine eigene Meinung dazu zu äußern.

Na klar bin ich dabei!

Da ich unabhängig von diesem Aufruf schon längere Zeit nachdenke, wie ich meinen Handel, mithilfe von Automatismen, noch leichter, schneller und besser machen kann, möchte ich nun meine Chance nutzen und dir meine Ideen und meine Meinung zur Automatisierung des Optionshandels mitteilen:

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Optionssprechstunde Altria

Die Optionssprechstunde – Lernen von echten Trades: Altria wird gerollt

Heute ist Premiere.
Nämlich von einem neuen Format auf Invest ABC.
Der Optionssprechstunde!

In der Optionssprechstunde werde ich dir einzelne Trades näher vorstellen. Du wirst dabei meine Beweggründe bei der Auswahl der jeweiligen Werte erfahren. Das konkrete Vorgehen bei meinen täglichen Check der offenen Positionen. Und natürlich werde ich dir auch die Frage beantworten, ob der Trade Geld verdient oder auch verloren hat. Ebenso möchte ich euch meine Lehren aus nun knapp 7 Monaten aktiven Optionshandel mithilfe der Stillhalterstrategie mitteilen.

Die Optionssprechstunde soll ein regelmäßiges Format werden. Anfangen möchte ich mit vergangenen Trades. Zum einen werde ich euch einige interessantere Optionsdeals vorstellen, zum anderen möchte ich aber auch den, zum Teil, eher langweiligen Alltag des Stillhalters wiedergeben.

Gerade Neulinge schreckt der Aufwand, des aktiven Handelns ab. Evtl. ist auch die schwierige, technische Einarbeitung in die TWS (Trader Workstation) eine große Hürde für den einen oder anderen.

Diese Angst möchte ich hiermit ein kleines bisschen nehmen.

Vielleicht wage ich mich bei Erfolg dieser Serie auch hin zu Livetrades, an denen ich dich dann mithilfe des Blogs teilhaben lasse und meine Gedanken währenddessen mit dir teilen werde. Der Ausgang wäre hierbei natürlich ungewiss.

Voraussetzung ist, dass du grundsätzlich mit den üblichen Begriffen des Börsen- und Optionshandel vertraut bist. Ziel ist vor allem die praktische Herangehensweise zu dokumentieren. Natürlich werde ich auch immer mal wieder etwas Theorie in die Optionssprechstunde einfließen lassen. Wer die Grundlagen noch schnell nachholen will, dem kann ich die sehr gute Website optionen-broker.de von Chri, einen meiner Bloggerkollegen, empfehlen.

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