Disney Mickey Mouse

Walt Disney, V.F. Corp., AT&T und SAP – Erste Werte landen im Dividendendepot

Ich bin meiner Optionsstrategie untreu geworden! WAASSS???

Ihr habt richtig gelesen: Abseits dem fleißigen Verkauf von Put-Optionen habe ich in den 1-2 Wochen die ersten Zugänge in mein neues Dividendendepot verbucht. Denn ich habe von Walt Disney (DIS), V.F. Corporation (VFC), AT&T (T) und SAP (SAP) erste kleinere Positionen aufgebaut.

 

Warum hast du dir nicht einfach Put-Optionen einbuchen lassen?

Im Optionshandel habe ich das Problem, dass ich nur Kontrakte handeln kann. Ein Kontrakt entspricht 100 Aktien des jeweiligen Unternehmens. Ich wollte bei allen Werten noch nicht so viel Kapital binden, um weiterhin im Optionshandel Gas geben zu können. Zudem wollte ich ein Klumpenrisiko im Depot vermeiden.

VFC ist hierbei eine kleine Ausnahme. Auf diese verkaufe ich fleißig Optionen mit teilweise aggressiven Strike-Preisen. Hier stört es mich absolut nicht, mir 100 Aktien einbuchen zu lassen. Wenn mir die Aktie nach oben hin weg rennt, dann nehme ich wenigstens eine ordentliche Prämie mit.

 

(mehr …)

weiterlesen

Was auf der Hauptversammlung passiert und ob es sich lohnt eine zu besuchen

Die letzten Wochen waren wieder geprägt von vielen Hauptversammlungen und den damit verbundenen Fragen: Wo gibt es das beste Essen und Werbegeschenk? (für viele der wichtigste Punkt :D) Welche Leute sind vor Ort? Wie ist der Vorstandsvorsitzende drauf? Wird die Dividende erhöht?

Besonders im Fokus steht hierbei jedes Jahr das sogenannte „Woodstock der Kapitalisten“. Die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway in Omaha. Hier veranstalten die beiden Value-Investing Gurus Warren Buffet und Charlie Munger ein richtiges Event für alle Buy-and-Hold-Fans. Dies ist wahrscheinlich auch einer der meistbeachtesten Hauptversammlungen überhaupt.

Ich persönlich war noch nie auf einer Hauptversammlung. Dies ist mit meinem bisherigen Depot auch recht aufwändig, da ich fast nur amerikanische Titel handle.

(mehr …)

weiterlesen

Sentimentanalyse

Sentimentanalyse – Stimmungsthermometer an der Börse

Schwitzige Hände, der ständige Blick auf die Uhr – wann ist es denn endlich soweit bzw. wann ist es wieder vorbei – und das mulmige Gefühl im Magen. Dies sind Zeichen für Angst und Nervosität bei uns Menschen. Auf der anderen Seite verleitet uns die Gier nochmal einen vollen Teller vom Buffet zu holen oder den großen Reichtum anzustreben. Wie wäre es, wenn wir ein entsprechendes Gefühlsthermometer auch für den Aktien- und Finanzmarkt hätten und somit Angst und Gier erkennbar machen könnten?

Diesen Anspruch versucht die Sentimentanalyse zu erheben. Denn diese versucht mithilfe verschiedener Analysemethoden und Indikatoren die Stimmung des Marktes (= Summe aller dort beteiligten Anlegern) zu erfassen, in einen von uns lesbaren Wert darzustellen und uns eine möglichst fundierte Vorhersage über den weiteren Verlauf des Kurses zu liefern. Insbesondere setzt die Bewertung dieser Daten auf die Grundzüge der Verhaltensökonomie (engl. Behavioral Finance), dem menschlichen Verhalten in wirtschaftlichen Situationen.

Nutzt man die Sentimentanalyse um den zukünftigen Trend, ob bullisch oder bärisch, zu bestimmen, muss man die Stimmung konträr deuten. Das bedeutet, dass bei übertriebenen Optimismus, irgendwann eine Korrektur erwartet wird. Und bei starker negativen Stimmen, der Kurs wieder nach oben gehen soll.

Meiner Meinung nach sollte man die Sentimentindikatoren nutzen, um zu einem allgemeinen Stimmungsbild zu gelangen. Dennoch sind sie mit hoher Vorsicht zu genießen bezüglich ihrer Vorhersagbarkeit der Zukunft. Des Weitern sollte man sich nicht auf einen Indikator alleine stützen, sondern mehrere gleichzeitig auswerten und beurteilen.

(mehr …)

weiterlesen