Meine Eindrücke vom Jens Rabe Training: Optionshandel für kleine Konten 4

Seit Ende Oktober 2017 befand ich mich im Webinar „Optionshandel für kleine Konten 4“ von Jens Rabe. Im Einnahmenbericht vom November 2017 habe ich bereits kurz erwähnt, dass ich in diesem Online-Training teilnehme. Vielleicht ist es den einen oder anderen aufgefallen, dass ich auch seit diesem Zeitpunkt zum Teil andere Ansätze in meinen täglichen Optionshandel verfolge. Grund hierfür ist, dass ich einen sehr großen Teil der von Jens Rabe gelehrten Strategie in die Praxis umgesetzt habe und diese auch in der Realität live handeln möchte. Vieles habe ich bereits berücksichtigt, anderes kam neu dazu bzw. habe ich verändert. Nun ist das Webinar zu Ende und ich möchte euch teilhaben lassen an meinem persönlichen Resümee.

Zuvor möchte ich darauf hinweisen, dass ich keinerlei Profite aus der Weiterempfehlung dieses Kurses schlage. Das heißt, dass ich diesen Erfahrungsbericht zu 100% aus freien Stücken verfasse und ich hier ungefiltert meine eigene, subjekte Meinung veröffentliche. Absolut keine Affiliate-Links, Referral-Programme oder sonst irgendeinen Kram. Meine Intention ist, allen Interessenten des Kurses einen unabhängigen Blick zu bieten, um ihnen die Entscheidung zu erleichtern. Ich hätte mich nämlich selbst vor dem Kauf des Kurses evtl. deutlich leichter mit der Entscheidung getan, wenn ich Zugriff auf ein paar Testberichte von anderen Kunden gehabt hätte.

Worum geht es in „Optionshandel für kleine Konten“?

„Optionshandel für kleine Konten“ ist ein Online-Training um den Optionshandel von der Pike aus zu lernen und im praktischen Handel umsetzen zu können. Jens Rabe stellt dabei eine klare Strategie vor und handelt diese dann an zahlreichen Trades mit echten Geld nach. Ein grundsätzliches Verständnis der absoluten Options-Grundlagen (Was ist eine Option? Call / Put? Short / Long …) werden hierbei vorausgesetzt. Im Grundsatz geht es darum ein 5.000 € – Konto auf 25.000 € hochzuhandeln. In der vierten Auflage kommt er diesem Ziel schon sehr nahe.

Jens Rabe ist in meinen Augen einer der bekanntesten Optionshändler im deutschsprachigen Raum. Wer ihn nicht kennt, sollte sich die beiden von ihm und seinem Team geführten Youtube-Kanäle (Jens Rabe & Optionsstrategien) zu Gemüte ziehen. Ich persönlich mag ihn sehr gerne, da er nicht dieses prollige Auftreten wie viele andere Trader besitzt. Des Weiteren verspricht er nicht, dass jemand mit seiner Strategie Millionär von heute auf morgen und ohne einen Finger zu krümmen werden kann. Sein Ansatz ist ganz klar – das regelmäßige Einkommen.

Dies ist auch mein Ziel und der Grund dafür, wieso ich Optionsverkäufer bin. Den Jackpot werdet ihr mit dieser Strategie leider nicht knacken. Sorry, da müsst ihr euch andere Sachen anschauen.

Was kostet der Kurs und was bekomme ich dafür?

Ich habe mir das Paket mit allen Auflagen geholt für ca. 600€. Das heißt, ich konnte live bei der 4. Auflage dabei sein und habe die drei vorherigen zum nachschauen zur Verfügung. Wer nur die 4. Auflage möchte zahlt ca. 100€ weniger.

Für das Geld bekam man Zugang zu 16 Live-Sessions, die immer genau eine Stunde gedauert haben. Die Live-Sessions wurden in Form von Videos aufgezeichnet und in einem Webportal veröffentlicht, um jederzeit einen erneuten Zugriff zu gewähren. Des Weiteren gab es noch einen kleinen Video-Crashkurs zur Traders Workstation und zwei Bonus-Videos zu ausgewählten Themen.

Die Zuschauer konnten jederzeit per Mail oder während der Live-Sessions Fragen stellen, die dann Jens entsprechend beantwortet hat. Ungefähr 5 von den 16 Trainingseinheiten ging für reine Fragen-und-Antworten-Videos drauf. Die restlichen Videos waren Theorieeinheiten oder praktische Präsentationen mit Live-Trading im Echtgeldkonto. Alle gehandelten Trades wurden größtenteils in den Videos besprochen. Des Weiteren wurde man über jede Aktion über einen Adhoc-Service per Mail informiert und konnte so auch außerhalb der geplanten Trainingszeiten alle Aktionen an den Trades zeitnah mitverfolgen.

Folgende Themen wurden behandelt:

  • Marktbeobachtung mittels Morgenroutine
  • Money und Risk Management
  • Short Put System
  • Adjustierungen mittels Rollen
  • Handeln von Volatilitätsprodukten
  • Einführung in Spreads
  • Was kann ich alles handeln, wenn die Märkte nach unten gehen

Wieso habe ich an diesem Webinar teilgenommen?

Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt weiß, dass ich schon seit Februar 2017 als Stillhalter im Optionshandel agiere. Dem Markt sei Dank – auch in meinen Augen recht erfolgreich. Dennoch war meine Strategie nicht zu 100% ausgereift meiner Meinung nach. Ich hatte Lücken in der Auswahl meiner Underlyings, welche stark begrenzt war durch meine persönliche, fundamental bewertete Watchlist. Ich hatte keinen klaren Ansatz was ich tue, wenn der Markt dreht bzw. wie ich diese Umbrüche überhaupt richtig erkenne. Es fehlte an einem System für den übergeordneten Gesamtmarkt.

Hingegen war ich aber bereits überzeugt, dass man mit dem Optionshandel Geld verdienen kann. Ich hatte ein gutes Gefühl im Umgang mit der TWS und auch an ein paar grundlegenden Regeln bzgl. Money- und Risk-Managment, Marginauslastung habe ich mich fix gehalten. Auch die theoretischen Grundlagen über den Optionshandel hatte ich intus.

Das heißt mein Anspruch an den Kurs war, ein praktisches System kennen zu lernen, dass ich auch in schwierigeren Gewässern anwenden konnte.

Jens Rabe habe ich durch seine zahlreichen Videos kennengelernt und konnte darüber auch seine Kompetenz einschätzen. Des Weiteren ist er sehr transparent bzgl. der Veröffentlichung seiner echten Ergebnisse, aber auch seiner Verlusttrades. Die groben Ansätze seines Handeln hat er natürlich in seinen Youtube-Videos bereits behandelt. Ich wollte aber das gesamte System überblicken und dieses in der praktischen Anwendung nachvollziehen. Ob dies gelungen ist – dazu später.

Wie lief das Training ab?

Nachdem ich das Training gebucht hatte, bekam ich anschließend einen Zugang zu einem Klientenbereich. Dieser umfasste bereits am Anfang paar TWS-Videos und downloadbare Dokumente. Des Weiteren hatte ich da bereits schon vollen Zugriff auf die Aufzeichnungen der vergangenen Auflagen. Ende Oktober 2017 war dann das erste Live-Webinar. Diese fanden meistens gegen 17 Uhr statt. Da ich zu diesen Zeiten eher weniger Zeit hatte, nahm ich live selten teil bzw. habe nur kurz reingeschaut. Generell funktionierte aber der Live-Stream. Fragen konnten per Mail gesendet werden bzw. zum Teil auch im Live-Chat. Bevorzugt wurden aber die Fragen per Mail, da somit doppelte Fragen zusammengefasst werden konnte und diese thematisch auch etwas geordnet wurden. Das heißt, dass es absolut nicht nötig war, zu den angebotenen Uhrzeiten live dabei sein zu müssen.

Der Aufbau der einstündigen Sessions sah meist recht ähnlich aus. Am Anfang gab es meist allgemeine Infos oder einen Blick auf die aktuelle Marktsituation. Darauf folgte dann die Besprechung der aktuell offenen Positionen und das Eröffnen von neuen Trades. Der Hauptteil umfasste dann entweder ein Thema, dass ausführlich behandelt wurde oder die Beantwortung von Fragen.

Mit dem Starten des Trainings gab es dann auch die Adhoc-Mails. Diese kamen immer dann, wenn sich irgendwas im gehandelten Depot getan hatte. Somit hatte jeder auch die Möglichkeit die Trades zum großen Teil nachzuhandeln. Ich persönlich habe evtl. 1-2 Ideen aufgegriffen und selbst gehandelt. Dennoch fande ich diesen Zusatzservice sehr gut.

Sehr positiv muss ich Jens und seinem Team anrechnen, dass sie die zuvor beworbene Anzahl von 14 Videos, um zwei weiter Fragen-und-Antworten Sessions erweitert haben. Somit war das Training nicht schon zu Weihnachten letzten Jahres abgeschlossen, sondern es folgten nochmal zwei Trainingseinheiten in 2018.

Was war positiv? Was war negativ?

So nun aber endlich zu meiner eigentlichen Bewertung des Trainings.

Aufmachung und Organisation

Das Webportal ist klar strukturiert und einfach zu bedienen. Ich hatte daher absolut keine Probleme die veröffentlichten Aufzeichnungen abzurufen. Der Adhoc-Service lief ohne Probleme und auch die paar wenigen Mal wo ich live reingeschaut habe, konnte ich keine Probleme feststellen.

Den Download-Bereich empfinde ich etwas lieblos gestaltet. Die Dokumente / Präsentationen des Kurses sind OK. Aber es gibt auch noch einen allgemeinen Download-Bereich mit allen möglichen Kram. Teilweise sehr spannend, wie beispielsweise alte Teile vom eigenen Börsenbrief, zum anderen aber auch sehr viele Sachen, die so im Kurs nicht aufgegriffen oder behandelt wurden bzw. einfach nicht relevant sind.

Für die Produktion und Aufmachung der Videos muss ich Jens volle Punktzahl geben. Die Videos wurden alle im hauseigenen Studio aufgenommen, dass eine verdammt professionelle Qualität abliefert. Green-Screen, verschiedene Einblendungen und Präsentationsmedien – top! Solche Nebenfaktoren machen für mich ein professionelles Training rund. Niemand will heutzutage mehr jemanden vor einer Webcam mit einem miesen Notebook-Mikrofon sehen und dafür teuer bezahlen.

Ansonsten ist Jens ein sehr guter Trainer und kann die von ihm gelehrten Themen sehr gut rüberbringen. Auch war er sehr geduldig gegenüber den zahlreichen Fragen gewesen ohne aber irgendwie monoton oder gelangweilt zu wirken. Wenn ihr mit seinem Stil in den Youtube-Videos gut klar kommt, dann wisst ihr was euch in seinen Trainings erwartet. Für mich persönlich ist dieser Punkt schon die halbe Miete für einen erfolgreichen Kurs.

Inhalt

Eine grobe Zusammenfassung der behandelten Themen habe ich euch ja bereits zum Beginn des Artikels gegeben. Final bin ich mir sicher, dass jeder der die Strategie verinnerlicht hat eine gute Grundlage hat um langfristig und stetig Einnahmen mithilfe von Aktienoptionen zu erzielen. Jens fand hier eine gute Mischung an Theorie und Praxis. Zusätzlich würzte er sein Lehrmaterial mit vielen kleinen Einsichten und Annekdoten aus seinem eigenen Traderalltag. Außerdem weist er auf zahlreiche sinnvolle Tools hin, die insbesondere mir schon sehr viel geholfen haben und mein tägliches Handeln deutlich effizienter gemacht haben.

Einen großen Fokus legte er immer wieder auf die bereits sehr früh eingeführte Morgenroutine zur täglichen Marktbeobachtung. Ich kannte dies zwar bereits aus seinen Videos, aber erst durch das Training bin auch in die Umsetzung gekommen. Die Morgenroutine ist grob eine Excel-Tabelle, die verschiedene Marktindikatoren (z.B. VIX, Advanced Decline Lines, Put-Call-Ratio usw.) abfragt, die man täglich ausfüllt. Ich muss sagen, dass ich nun schon ca. 3 Monate täglich die Morgenroutine durchführe und sie mir ein deutlich besseres Gefühl für die Gesamtmarktstimmung gibt. Sicherlich bin ich an vielen Stellen noch unsicher, aber dies kommt mit der langfristigen Anwendung und der damit einhergehenden Erfahrung.

Ansonsten nimmt er sich auch sehr viel Zeit, die praktische Anwendung in der TWS zu zeigen. Obwohl ich mich mit der TWS schon sehr sicher fühlte, habe ich doch einige kleinere Kniffe mitgenommen. Für Anfänger, die evtl. auch nicht so IT-affin sind wie ich, sicherlich ein sehr, sehr wichtiger Pluspunkt vom Training. Den eigenständigen Zusatz-TWS-Kurs fand ich persönlich ganz nett. Habe aber für mich selbst mehr mitgenommen, wenn Jens in der realen Handelswelt die Handelsumgebung bedient hat.

Fragen zum Teil zäh und Future-Optionen fehlen

Großen Raum räumte er auch der Beantwortung von Fragen aus dem Teilnehmerkreis ein. Ich hatte ebenfalls zwei Fragen per Mail gesendet. Die wichtigere wurde beantwortet, die andere nicht. Aufgrund der Fülle der Fragen gingen sicherlich welche unter bzw. passten zeitlich, trotz der zwei Zusatzsessions, nicht mehr rein. Ich persönlich kann dies verzeihen. Als geringfügig erfahrenerer Optionsverkäufer fand ich die puren Frage-und-Antwort-Videos zum Teil aber auch zäh bzw. wurde auch vieles mehrmals erläutert und durchgekaut. An manchen Stellen fand ich Jens hier etwas zu geduldig bzw. hätte es in meinen Augen ein Verweis auf die vorangegangenen Erklärungen auch getan.

Schade fand ich, dass das Handeln von Future-Optionen komplett außen vor gelassen wurden. Sicherlich sind in der Zielgruppe vom Kleine-Konten-Training hauptsächlich, die eher Anfänger mit kleinen Depots (ab 5000€) besitzen. Aber man hat durch einige Fragen gemerkt, dass durchaus einige Leute, ähnlich wie ich, größere Depots besitzen und an Future-Optionen Interesse hatten. Hier wurde dann doch meist auf das deutlich teurere (rund 4000 – 5000€) Coaching-Programm verwiesen. Für mich persönlich wäre es besser gewesen, wenn man sich eine Frage-und-Antwort-Session gespart hätte und man kurz auf die groben Eigenheiten bzw. Unterschiede bei Future-Optionen eingegangen wäre. Alleine stand ich mit der Anforderung nach einem „bezahlbareren“ Future-Optionen-Training jedenfalls nicht, denn Jens hat relativ zum Schluss dieses oft nachgefragte Thema kurz aufgegriffen und auf seinen Börsenbrief verwiesen als mögliche Alternative.

In diesem wird auch ein mittleres Konto hauptsächlich mit Future-Optionen gehandelt. Hier könne man Ideen und Beispieltrades genügend aufgreifen. Ich habe mich für eine 30-Tage-Testphase angemeldet und schaue mir dies mal an. Wenn hierzu auch ein Review meinerseits erwünscht ist, bitte ich um einen kurzen Kommentar!

Abschließendes Urteil

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Kurs war und trotz Vorerfahrung einiges lernen konnte. Ich fühle mich nun auch psychisch / emotional sicherer, um schwierigere Marktphasen überstehen zu können. Des Weiteren konnte ich meine eigene Strategie stark erweitern und auf eine solide Grundlage aufbauen, welche ich zuvor an manchen Stellen nicht hatte. Für mich ist der Kurs „Optionshandel für kleine Konto“ seinen Preis absolut wert! Insbesondere Anfänger werden hier einen sehr guten Einstieg in die zum Teil recht komplizierte Welt des Optionshandels finden.

Schade fand ich, dass Future-Optionen in der 4. Auflage gar nicht zu Wort gekommen sind. Ein paar Sachen konnte ich bereits in den Aufzeichnungen der älteren Durchgängen des Kurses finden. Vielleicht werde ich ja hier noch fündig. Ebenso wird in den älteren Auflagen die BBTM-Strategie (Bollingerband-Trendfolgemodell) besprochen, welche ich mir auch noch in naher Zeit zu Gemüte ziehen möchte. Ich denke, dass evtl. die etwas erfahreneren Optionshändler zusätzlich zur 4. Auflage auch die alten Auflagen noch mitnehmen sollten.

Optionssprechstunde #2 - Fehler im Gilead Sciences Trade

Optionssprechstunde #2 – Fehler im Gilead Sciences Trade gemacht

Herzlich willkommen zur zweiten Episode der Optionssprechstunde! Auch diese Mal möchte ich die Chance nutzen, einen eher „misslungenen“ Optionstrade zusammen mit dir zu analysieren. Ich denke, dass man aus den eher schlecht gelaufenen Trades eher lernen kann und dies ist ja schließlich das Motto der Optionssprechstunde: Lernen von echten Trades!

Heute habe ich einen recht frischen Trade mitgebracht, welchen ich schon kurz in meinem Einnahmen-Report vom Oktober erwähnt habe. Es geht um einen Short Put auf Gilead Sciences (GILD).

Gilead handele ich immer wieder gerne. Der Biotech- bzw. Pharmakonzern hat seit ungefähr Mitte 2015 ordentlich gelitten im Kurs. Seit Juli 2017 geht es nun wieder gemächlich nach oben.

Die Volatilität ist immer etwas höher, wodurch gute Prämien als Stillhalter erziehlt werden können.

Verkauft habe ich die Put-Option mit einem Strike von 77$ auf Gilead Sciences am 03.10.2017. Zu diesem Tag befand sich der aktuelle Kurs bei 82,52$. Laufzeit bis zum 10.11.2017.

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Optionssprechstunde Altria

Die Optionssprechstunde – Lernen von echten Trades: Altria wird gerollt

Heute ist Premiere.
Nämlich von einem neuen Format auf Invest ABC.
Der Optionssprechstunde!

In der Optionssprechstunde werde ich dir einzelne Trades näher vorstellen. Du wirst dabei meine Beweggründe bei der Auswahl der jeweiligen Werte erfahren. Das konkrete Vorgehen bei meinen täglichen Check der offenen Positionen. Und natürlich werde ich dir auch die Frage beantworten, ob der Trade Geld verdient oder auch verloren hat. Ebenso möchte ich euch meine Lehren aus nun knapp 7 Monaten aktiven Optionshandel mithilfe der Stillhalterstrategie mitteilen.

Die Optionssprechstunde soll ein regelmäßiges Format werden. Anfangen möchte ich mit vergangenen Trades. Zum einen werde ich euch einige interessantere Optionsdeals vorstellen, zum anderen möchte ich aber auch den, zum Teil, eher langweiligen Alltag des Stillhalters wiedergeben.

Gerade Neulinge schreckt der Aufwand, des aktiven Handelns ab. Evtl. ist auch die schwierige, technische Einarbeitung in die TWS (Trader Workstation) eine große Hürde für den einen oder anderen.

Diese Angst möchte ich hiermit ein kleines bisschen nehmen.

Vielleicht wage ich mich bei Erfolg dieser Serie auch hin zu Livetrades, an denen ich dich dann mithilfe des Blogs teilhaben lasse und meine Gedanken währenddessen mit dir teilen werde. Der Ausgang wäre hierbei natürlich ungewiss.

Voraussetzung ist, dass du grundsätzlich mit den üblichen Begriffen des Börsen- und Optionshandel vertraut bist. Ziel ist vor allem die praktische Herangehensweise zu dokumentieren. Natürlich werde ich auch immer mal wieder etwas Theorie in die Optionssprechstunde einfließen lassen. Wer die Grundlagen noch schnell nachholen will, dem kann ich die sehr gute Website optionen-broker.de von Chri, einen meiner Bloggerkollegen, empfehlen.

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Lessons Learned aus 3 Monaten Optionshandel

Meine Lessons Learned aus 3 Monaten Optionshandel, die jeder Stillhalter kennen sollte

Anfang Februar habe ich meine allererste Option auf Corning (GLW) verkauft. Wahnsinnige 7,00 $ nach Gebühren habe ich nach 8 Tagen verdient!

Glücksgefühle hoch drei!

Ähnliches kannte ich bisher nur von der ersten Ausschüttung meines MSCI World ETFs. Da freut sich doch jeder wenn auch mal das Guthaben auf dem Verrechnungskonto nach oben geht.

Das ist der erste Schritt in Richtung passivem Einkommen. Und das brauchen wir – natürlich in deutlich höherer Menge – für unsere zukünftige finanzielle Unabhängigkeit!

Drei volle Monate habe ich mich im Optionshandel mithilfe der Stillhalterstrategie bewegt und ziehe nun für euch ein Resümee über diese Zeit. Exklusiv bekommt ihr heute Einblick zu meinen Erkenntnissen während dieser Zeit. Welche Fehler ich gemacht habe und was ich daraus gelernt habe. Und ich bin mir sicher, dass auch du das eine oder andere bestätigen oder sogar mitnehmen kannst für deinen Erfolg an der Börse!

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Zeitaufwand eines Stillhalters

Mein Tag als Optionsverkäufer – Wie er aussieht und warum sich der Zeitaufwand in Grenzen hält

Ganze 24 Stunden besitzt unser Tag! 8,5 Stunden unseres Tages verschlafen wir davon alleine schon. Alle Erwerbstätigen buckeln durchschnittlich 7 Stunden in der Arbeit.

Die Glotze möchte 2 Stunden vom Kuchen abhaben. Und Essen und Trinken bringen neben der einen oder anderen Kalorie zu viel, ebenso 1,5 Stunden jeden Tag mit sich mit. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Viel Zeit bleibt uns also nicht, um sich neben all diesen Dingen des Tages auch noch der Rendite unseres Vermögens zu „versklaven“.

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Vorteile Stillhalterstrategie

8 Gründe, warum du noch heute ein Stillhalter werden und Optionen handeln solltest

11Findest du, dass die Dividendenstrategie zu langsam dauert und du zu viel Kapital brauchst?

Daytrading ist dir nicht ganz geheuer, geschweige denn zu viel Arbeit?

Und du möchtest dennoch ein regelmäßiges Einkommen mit deinem Börsenhandel erzielen?

Dann versuche dich doch als Stillhalter und verkaufe Put-Optionen!

Ja so könnte ein Werbeslogan für den „Beruf“ des Stillhalters lauten! Viele von uns wollen sich nicht nur auf reine Kursgewinne beschränken, die erst bei Abstoß ihrer Aktien auf dem Konto landen. Sondern es sollen regelmäßig, am besten monatlich, die Euros auf deinem Konto sprudeln. Eine Methode, womit du dies erreichen kannst, ist die des Stillhalters.

Er verkauft regelmäßig auf verschiedene Basiswerte (darunter Aktien, ETFs, Rohstoffe, Währungen) Put-Optionen. Damit wettet er, dass sein Basiswert sich tendenziell nach oben oder seitwärts bewegt. Für das eingegangene Risiko, dass Wette nicht aufgeht, bekommt er ab Verkauf eine Prämie. Desto mehr Puts er verkauft oder desto höher die Prämie ausfällt, desto höher fällt auch die Ernte auf seinem Konto aus.

Nun soll dir das Wasser noch etwas mehr im Mund zusammenlaufen. Indem ich nun noch etwas konkreter werde und auf folgende 8 Vorteile der Stillhalterstrategie und des Optionshandels eingehe:

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Schritt für Schritt an die Stillhalterstrategie herangeführt

Meine Stillhalterstrategie – Schritt für Schritt erklärt

Im Folgenden möchte ich euch Schritt für Schritt an meine Vorgehensweise in Bezug auf den Optionshandel führen, welche sich primär an der Stillhalterstrategie orientiert. Das heißt ich verkaufe hauptsächlich Puts auf Aktienoptionen. Ziel ist es, die damit verbundene Prämie einzustreichen und einen stetigen Geldfluss zu generieren.

 

1.   Interessante Basiswerte finden

Am Anfang steht bei mir immer die Auswahl des richtigen Basiswertes (= Underlying). Ich empfehle euch eine entsprechende Watchlist mit den interessantesten Werten aufzubauen und immer wieder auf diese Werte Puts verkaufen.

Je nach Kontengröße fallen wahrscheinlich schon einige höherpreisigen Werte raus, da im Optionshandel immer Kontrakte gehandelt werden, die jeweils immer 100 Stück des Basiswertes enthalten. Wenn ich nun zum Beispiel eine Alphabet (GOOGL) handeln will, müsste ich bei dem derzeitigen Kurs über 80.000$ (800$ * 100) auf dem Konto haben, um einen gedeckten Put darauf zu verkaufen.

Des Weiteren kann sich natürlich der Markt auch mal gegen uns richten und wir werden entweder ausgeübt (100 Stück der jeweiligen Aktie werden uns ins Depot eingebucht), wir müssen rollen oder Verluste realisieren. Um ein mögliches „ausgeübt werden“ so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es mir persönlich sehr, sehr wichtig, fundamental gut aufgestellte Unternehmen zu handeln. Denn im Worst Case muss ich vielleicht mehrere Jahre die Verluste aussitzen.

Über längere Zeit habe ich verschiedenste börsennotierte Unternehmen für mich selber bewertet und bewerte regelmäßig immer wieder neue Firmen. Folgende Kriterien sind hierbei für mich persönlich wichtig:

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