Buchrezension: Mein Weg in die finanzielle Freiheit - Alexander Fischer

Buchrezension: „Mein Weg zur finanziellen Freiheit“ von Alexander Fischer

Finanzblogger Alexander Fischer (nein, nicht der, der mit Immobilien reicher als die bekannte TV-Millionärsfamilie ist ;-D) von Reich-mit-Plan hatte in einer zeitlich limitierten Aktion auf Finanzblog-Magazin sein neues Buch „Mein Weg zur finanziellen Freiheit“ kostenlos zum Download angeboten.

Die Kombination aus Buchtitel, dem Bekanntheitsgrad von Alex in der Finanzblog-Szene und der kostenlosen Bereitstellung (ich alter Geizkragen… – später dazu mehr) haben mich überzeugt, das eBook sofort auf mein Tablet zu laden.

Ich kann es euch jetzt schon sagen: Innerhalb eines Tages habe ich die knappen 100 Seiten weggeputzt. Wegkommen davon ging nicht mehr!

 

Buchbeschreibung – Worum geht es?

Wie der Titel schon suggeriert, geht es beim Buch um Alex‘ persönlichen Weg zur Erreichung der finanziellen Freiheit. Denn seit 2014 kann er seinen Alltag hauptsächlich von verschiedenen passiven Einnahmen bestreiten.

Er unterteilt in seinem Buch diesen mühsamen Weg in 6 Themengebiete, die für ihn von entscheidender Bedeutung waren:

  1. Einkommenssituation
  2. Eigenständigkeit
  3. Selbstständigkeit
  4. Vermögensaufbau
  5. Zeitplan
  6. Motivation

Des Weiteren schildert er zuvor in einer Einleitung sein Verständnis von der finanziellen Freiheit und sein jetziges Leben darin.

Zu jedem Kapitel lässt er andere Finanzblogger und –experten zu Wort kommen.

 

Einkommenssituation

Gemeinsam mit seiner Partnerin, hat er viele Jahre als normaler Angestellter gearbeitet. Als Quereinsteiger sind sie beide in Großkonzerne mit Tarifvertrag untergekommen. Wie ich bereits in meinem Artikel „100.000 € Vermögen mit Anfang 20“ schrieb, ist es nie schlecht in einem tarifgebundenen Konzern unterzukommen. Gerade in München, wo auch der Autor hauptsächlich beschäftigt war, kommen da gute Gehälter zusammen. Zudem folgen regelmäßige Erhöhungen des Gehalts durch neue Tarifabschlüsse.

Durch gute Leistungen kamen sie dann auch an außertarifliche Gehaltsgruppen ran. Ich kann hier nur spekulieren, da er keine konkreten Zahlen nennt: Die Kombination aus München + außertarifliches Gehalt lässt sich vermutlich schon in die Ecke 70.000 – 100.000 € Jahresbruttogehalt einordnen. Bei Führungskräften kann’s dann auch noch ein paar Stufen höher gehen. Somit Hut ab!

Das heißt für uns, dass ein gutes Einkommen sicherlich nicht schadet bei der Erreichung der finanziellen Freiheit. Ich kaufe es Alex natürlich voll ab, dass es dies nicht ohne Fleiß und Schweiß gab und das einem im Leben nichts geschenkt wird!

Trotz hohen Einnahmen ist es aber auch von Bedeutung, dass das Geld bei einem bleibt. Die Ausgaben konnte er stark eindämmen. Kurz vor dem Verlassen des Hamsterrads konnte er eine Sparquote von 62% erzielen. Kind inklusive (was ja viele entscheidenden Faktor sehen, ob es klappt oder nicht…).

 

Eigenständigkeit

Selber kochen, selber Sachen reparieren oder auch einmal die Steuererklärung ohne Steuerberater erledigen. Alex motiviert Dinge selber anzupacken. Spart nicht nur Kosten, sondern macht dich auch noch unabhängiger!

Natürlich schafft er am Schluss des Abschnittes den entsprechenden Schwenk, seine Geldanlage natürlich auch selber in die Hand zu nehmen!

Ich persönlich denke, dass man hier mehrere Dinge berücksichtigen muss. Zum einen das Kosten-Nutzen-Verhältnis: Wie viel Zeit muss ich aufwenden, um die entsprechende Tätigkeit selbst zu erledigen? Wenn ich für eine kleine Reparatur am Auto eine komplette Mechaniker-Ausbildung benötige, dann bietet sich die Fahrt zur Fachwerkstatt an. Wenn ich mir viele hunderte Euro beim Steuerberater sparen kann, wenn ich einfach meine Belege selbst sortiere und alle Werte in mein Steuerprogramm reinhacke, dann sieht die Welt gleich viel anders aus!

Als weiterer Punkt kommt für mich der Spaß hinzu. Macht es dir Spaß und Freude etwas eigenständig zu erschaffen? Dann leg los. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis spielt hier dann wirklich keine Rolle mehr!

 

Selbstständigkeit

Das Nitro auf seinen Weg zur finanziellen Freiheit legte Alexander Fischer aber mit seinem Nebeneinkommen aus seinem Online-Business ein. An dieser Stelle betont er auch nochmal eines der wichtigsten Plädoyers aus dem Buch:

Du kannst deine Ausgaben nur zu einem bestimmten Grad senken. Dein potentielles Einkommen ist aber unendlich!

Hier stimme ich ihm vollkommen zu! Dies war eines der Hauptpunkte, die ich konkret aus dem Buch mitgenommen habe.

Mit seinem Online-Business hat er sich ein wenig kapitalintensives Geschäftsmodell rausgesucht, das sowohl orts- und zeitunabhängig ist, wie auch automatisierbar. Dadurch kann er dies auch ohne Probleme auf seinen Reisen weiter betreiben.

 

Vermögensaufbau

Angefangen mit ETFs und Fonds, über Einzelinvestments, zur Dividendenstrategie.

Dies gibt der im Buch beschriebene Wandel hinsichtlich des Vermögensaufbaus gut wieder.

Abgerundet wird dieses Kapitel mit einer ausführlichen Erklärung seines selbst entwickelten Dividenden-Alarm Systems.

 

Zeitplan

Jeder hat nur 24 Stunden am Tag Zeit seinen Zielen näher zu kommen. Auch Alex konnte diesen Umstand – noch im Hamsterrad – nicht ändern: Er ging tagein tagaus ins Büro und hatte eine Familie, die ebenfalls Zeit einforderte. Auch er verplemperte früher noch seine Zeit mit sinnlosen Surfen im WWW oder dem abendlichen Fernsehprogramm.

Einestages änderte er aber seine Einstellung zu der Zeit und arbeitete an seinen eigenen Projekten, anstatt abends auf dem Sofa zu liegen. Er maß seine Zeit je Tätigkeit und verglich es mit den jeweiligen Einnahmen. Geschäftsmodelle / Einnahmequellen, die eher magere Renditen hervorbrachten und viel Zeit auffraßen, schmiss er raus. Die rentablen Dinge wurden höher priorisiert und mit mehr Zeit ausgestattet. Eine, in meinen Augen, sehr logische Einstellung!

 

Motivation

Nur du allein kannst dich motivieren!

Hier schreibt Alex über seinen Weg von der Fachkarriere zum Betriebsrat. Wie er mit Höhen und Tiefen umging in seinem Business. Und dass du auch mal gegen den Strom schwimmen darfst!

Willst du in den Zug steigen, der am Morgen in Richtung Stadt fährt? Wo die noch müden Gestalten sich auf den Weg in die Arbeit begeben und in Gedanken schon dem Wochenende sinnen. Oder willst du lieber zum Bahnsteig gegenüber, wo der leere Zugwaggon steht, der dich in die Berge oder ans Meer bringt?

Alex lebt nun ein solches Leben.  E kann nun in den leeren Waggon steigen, ohne Wochen zuvor einen Urlaubsantrag gestellt haben zu müssen!

 

Meine Meinung zum Buch – Was hat mir gefallen?

Wie bereits in der Einleitung angemerkt – das Buch liest sich sehr gut. Alex hat hier eine schöne Mischung aus guten Ratschlägen und persönlichen Erfahrungen geschaffen.

Ich konnte einige schöne Inspirationen und neue Ideen mitnehmen. Und insbesondere das Motivation-Kapitel hat in mir ein Gefühl von Tatendrang ausgelöst.

Beim Thema Selbstständigkeit / eigens Business kann ich mich noch nicht so richtig durchringen. Da spielen mein Job und auch meine Ausbildung noch eine zu große Rolle derzeit. Auszuschließen ist es aber für die Zukunft sicherlich nicht. Und der Boost, den man dadurch erreichen kann, ist in meinen Augen unumstritten

 

Was sind meine Kritikpunkt am Buch?

Negativ aufgefallen ist mir, dass Alex zu häufig auf andere Produkte von ihm oder anderen im Buch hinweist. Ein oder zwei kleine Verweise sind für mich persönlich völlig in Ordnung. Aber in „Mein Weg zur finanziellen Freiheit“ kam meiner Meinung nach zu viel Werbefläche vor.

Ohne die Aktion auf dem Finanzblog-Magazin, hätte ich höchstwahrscheinlich das Buch gar nicht gekauft. Wieso? Es wäre mir zu teuer gewesen.

Natürlich schätze und bezahle ich gern für gut aufbereiteten Content, der mich weiterbringt. Auch kann ich vollkommen die Arbeit und den vielen Schweiß bei der Erstellung dieses Werkes nach empfinden und erkenne dies auch voll an!

Aber nur mit der Information aus der Seitenanzahl, von knapp 100 Seiten, und dem Abbild des Inhaltsverzeichnisses, hätte ich mich schwer getan knapp 20€ auszugeben. Hier könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass beispielsweise eine offen angeworbene Geld-zurück-Garantie oder ähnliches, diese Angst bzw. Skepsis auch bei anderen Menschen nehmen könnte.

Inhaltlich hätte es mir gefallen, wenn Alex auch mehr auf exakte Zahlen zu Einnahmen und Ausgaben eingegangen wäre. Wer seinen Blog kennt weiß, dass er nirgends absolute Zahlen veröffentlicht. Dies führt er auch in seinem Buch so fort.

Mir hingegen fehlt einfach manchmal die Vorstellung in welchen Bereichen ich mein Depot bringen muss, damit ich davon leben kann. Wie viel ich aus dem eigenen Business erwerben muss, damit es mich wirklich weiterbringt. Welches Mindestgehalt brauche ich, dass ich überhaupt von der finanziellen Freiheit träumen kann?

Natürlich kann man nun argumentieren, dass die Strategien für jeden mit den unterschiedlichsten Startvoraussetzungen geeignet sind. Dennoch würde der Weg für mich persönlich klarer und transparenter werden, wenn ich wüsste, in welchen Größenordnungen sich einer bewegt, der es bereits geschafft hat.

Fazit

Seit ihr schon in den Genuss von „Mein Weg in die finanziellen Freiheit“ gekommen? Wenn ja, berichte doch gerne in den Kommentaren über deine eigene Meinung dazu.

Wenn nicht, kann ich euch ein flüssig lesbares Buch empfehlen, dass mit genügend eigenen Geschichten und Erfahrungen angereichert ist. Ich bin mir sicher, dass auch du die eine oder andere Anregung aus diesem Werk mitnehmen kannst!

 

5 thoughts to “Buchrezension: „Mein Weg zur finanziellen Freiheit“ von Alexander Fischer”

  1. Hi Emanuel, ich mag deine ehrliche Bewertung. Alexander durfte ich auf dem Bloggertreffen in Kassel kennen lernen. Er ist ein moderner, strategischer Unternehmer, von dem man viel lernen kann. Sicherlich gehört da auch eine gute Eigenvermarktung dazu, weswegen die Balance zwischen angemessener/effektiver und übertriebener Werbung vermutlich nicht so einfach zu finden ist.

    Die Depotgröße / Höhe der passiven Einnahmen macht mich bei anderen Bloggern oft neugierig, wobei ich mittlerweile weiß, dass die Bandbreite da sehr groß ist. Wenn du z.B. als Single im günstigen Ausland unterwegs bist, brauchst du keine 1000 Euro im Monat. Mit Familie in Deutschland sinds eher 3000€. Dann kommt es drauf an, ob du abbezahltes Eigentum hast oder für 1000€ warm zur Miete wohnst. Dein Depot ist fast egal, wenn deine Bücher, Werbung etc. für ein regelmäßiges Einkommen sorgen. Letztlich kann man durch solche Nebenneinnahmen relativ schnell unabhängig von einem AG werden. Wenn du dann z.B. als gut verdienendes Paar 40k jedes Jahr sparen kannst, hast du schnell eine halbe Millionen zusammen. Gut angelegt, vielleicht sogar noch was geerbt, geht es dann sicherlich schnell zur Millionen. Ein gutes Einkommen und skalierbare Einnahmen sind bei kurzen Zeiträumen < 15 Jahre besser als 10% Rendite im Jahr. Im besten Fall hat man beides.

    1. Hi Jenny,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar!

      Aus der Sicht meines Leser-Ichs kam die Eigenvermarktung etwas too much. Wenn ich jetzt Alex‘ Brille aufsetze oder die eines potentiellen Unternehmers, kommt er um Anmerkungen bzgl. seiner anderen Produkte nicht drum herum. Er handelt damit eh noch sehr, sehr harmlos im Gegensatz zu einigen der sehr bekannten Online-Marketer.

      Stimme dir da voll zu, dass man mit einem starken Nebeneinkommen aus Selbstständigkeit deutlich schneller sein Ziel erreichen kann. Im Gegensatz zur Geldanlage, muss du dich aber hierbei deutlich mehr aus der Komfortzone rausbewegen, was vielen, mich eingeschlossen, (noch) nicht behagt.

      Gruß,
      Emanuel

  2. Hallo Emanuel,

    vielen Dank für die wirklich umfassende Rezension meines Buches.
    Ich bin leider heute erst von einem Leser darauf hingewiesen worden.

    Wenn dich das Thema mit den Promos als einzigstes gestört hat, dann muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Ich habe hier aber bewußt am miminum agiert. Meine Kommentatoren dürfen natürlich auch ihre Erwähnung bekommen und an zwei Stellen (außer meinen eigenen Produkten) habe ich sicherlich die Produkte umfangreicher vorgestellt. Aber sie passen genau an dieser Stelle auch wie die Faust aufs Auge. Ich habe sie selbst getestet und kann sie daher wirklich jemandem empfehlen, der sagt: Ich will jetzt starten, was muss ich tun?

    Und ja, ich unterscheide auch sehr stark zwischen reinen Onine-Marketern die massig kalten Traffic total unpersönlich durch duzende Sales-Funnels jagen und zwischen Bloggern die zu ihrem Thema dauerhaft den Lesern content liefern wollen. Oft vermischen sich beide Welten und ich persönlich versuche wirklich nur einzelne Facetten auf der Welt der OM zu nutzen. Das ist zum Beispiel auch ein Grund, warum ich mit meinem echten Namen (Alex Fischer) agiere, im Gegensatz zu anderen Namensvettern. Auch verschenke ich mein Buch nicht für 7 Euro, sondern eben für Null.

    Das mit den genauen Zahlen habe ich ja im Buch versucht zu erklären. Es ist sicherlich für den ein oder anderen interessant und hilfreich zu wissen, aber unterm Strich bringt es dir nichts. Du würdest jede Zahl die ich schreibe mit deinen Zahlen und Hochrechnungen vergleichen und würdest sofort Schlüsse daraus ziehen. Positive wie negative. Dabei spielen meine Zahlen für dich gar keine Rolle. Es geht ausschließlich ums doing und das WIE. Wenn der eine sich strecken muss bis er 1k im Monat hat und ein anderer bis er 2k hat, dann ist die Entscheidung über die Höhe eine ganz individuelle.

    Also, vielen Dank nochmal und deine Rezension teile ich die kommenden Tage sehr gern auf meinen Kanälen.
    Als Dank würde ich dir gern auch mein erstes Buch Starte deinen Geldkreislauf! schenken. Wenn du Interesse an dem Buch hast, melde dich bitte kurz bei mir.

    Lieben Gruß
    Alex

    1. Hey Alex,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, fürs Sharen + das Geschenk (melde mich bei dir entsprechend noch).

      Zum Thema Vermarktung von Produkten außerhalb des Buches:

      Verstehe deine Punkte hier zu 100%. Auch deine Vermarktungsstrategie mit dem kostenlosen Buch, dass mich wirklich nur 0€ kostet und keine 6,95€ Bearbeitungsgebühr, möchte ich auch auf alle Fälle positiv bei dir hervor heben. Ist leider traurig in der heutigen Welt, dass kostenlos nicht mehr 0€ heißt…

      Wg. der Werbung innerhalb des Buches kann ich dich von der Unternehmer / Marketer Seite vollkommen verstehen. Ich persönlich als Leser, hatte bei den jeweiligen Stellen immer ein Gefühl, dass das Buch mir nicht alles erzählt und ich doch bitte auch die anderen Werke / Kurse mir holen soll. Dennoch muss ich dir auch zustimmen, dass ich mit dieser Vermarktungsform komplett leben kann. Einfach drüber lesen und wieder vergessen. Da gibt es entsprechend negativere Beispiele wo ich Ewigkeiten in irgendeinem Video festgehalten werde und danach einen mega teuren Kurs o.ä. kaufen soll, obwohl ich nur ein Buch haben möchte.

      Wg. den absoluten Zahlen hat bei mir dein letztes Interview mit dem Finanzrocker viel gut gemacht. Nun habe ich eine gewisse Vorstellung von deinem derzeitigen Lifestyle und Denken in der finanziellen Freiheit. Davor war mir das zu schwammig. Jemand der extremst minimalistisch / frugal lebt, der kommt mit deutlich weniger Kapital in die finanziellen Freiheit. Im Gegensatz muss jemand, der evtl. auch ein Auto haben möchte, ab und zu in den Urlaub fliegt und nebenbei ein teures Hobby hat, ganz andere Summen auf dem Konto haben.
      Dass deine Weisheiten / Tipps / Ideen alle super sind, möchte ich an dieser Stelle gar nicht bestreiten. Für mich ist das eine Frage der Glaubwürdigkeit und Praktikabilität der entsprechenden Tipps: Denn wenn ich komplett neu bin und lese dein Buch, dann denke ich mir, ob ich das auch schaffen kann mit den vorgestellten Mitteln. Ich habe aber keinerlei Relation, da mir die absoluten Zahlen fehlen. Denn um z.B. 100€ monatliches Einkommen durch Dividenden generieren zu können, bedarf es ein gewisses Kapital, dass vielleicht schon einige abschreckt.

      Ich persönlich wäre nie zum Optionshandel gekommen, wenn nicht viele Optionen-Blogger ihre monatlichen Ergebnisse in absoluten Werten veröffentlicht hätten. Wenn bei der Stillhalterstrategie mit Aktienoptionen nur Renditen ala Dividendenstrategie rauskommen würden, dann hätte ich mir das nie näher angesehen.

      Was mir an dieser Stelle auch im Buch gefehlt hat, waren die prozentuellen Anteile von Dividenden und Online-Business. Im Finanzrocker Podcast hast du das nachgelegt. Vielen Dank dafür und für alle Leser die Empfehlung sich diesen unbedingt reinzuziehen! Wenn ich mich aus irgendwelchen Gründen nicht selbstständig machen möchte, ist es dennoch aufschlussreich, ob es auch mit 100% Dividendenstrategie möglich ist.

      Dennoch akzeptiere und respektiere da deine klare Entscheidung und Meinung an dieser Stelle. Auch ich veröffentliche nur die Bruchteile, die ich persönlich gerne teile und eben meine Strategie etwas mit Glaubwürdigkeit unterstreichen. Welche Werte noch daneben bei mir rumliegen, braucht dann aber auch niemanden zu interessieren.

      Gruß,
      Emanuel

      1. Gern noch ein paar Anmerkungen von mir:

        kostenslos für 6,95 Euro:
        In der Tat wird hier von einigen Marketern suggeriert, dass lediglich der Druck und Versand kompensiert werden muss. In Wirklichkeit bekommt derjenige, der dir netterweise den Link zum Buch geschickt hat (dein Freund, dein Kollege …) gut 6,50 Euro dafür, dass du dir das Buch kostenfrei bestellt hast. Du zahlst also nur eine Provision an deinen Freund, mehr ist es nicht. Und dies ist aus rein marketingtechnischen Gründen dann eine Lüfe es so darzustellen. Unterm Strich führt es zu massig Traffic und Buchabsätzen. Erst im zweiten, dritten und vierten Schritt wird massiv Email-Marketing gemacht und weitere Bücher, Kurse und Seminare verkauft. Das kann man so machen, ist aber nicht meine Welt.

        Vermarktung:
        Ja, ich kann eben in solch einem Buch nicht Schritt für Schritt erklären, wie man bei bestimmten Themen anfängt. Das haben andere vollumfassend bereits gemacht und daher macht es Sinn hier auf wirklich vernünftige Produkte zu verweisen. Wer nebenberuflich etwas beginnen will, sollte es auch von Anfang an als Business betrachten. Der Unterschied zu einem Hobby ist, dass man von beginn an professionell an die Sache herangeht und sich auch Hilfe sucht. Diese kostet in der Regel immer etwas. Man erhält dadurch aber auch einen imensen Zeitvorsprung. Man vermeidet zahlreiche Fehler und ist deutlich zielführender unterwegs.

        absolute Zahlen:
        Wichtig ist, dass du dir errechnest, wie viel Geld du überhaupt benötigst (Wohnen, Leben, Krankenversicherung, usw.). Dann teilst du diesen Wert in kleine Portionen auf. Ein Teil kommt durch Dividenden, einer durch einen Teilzeitjob, ein Teil später durch Rente, Nebenerwerb usw. Es kann unzählige kleine Portionen geben. Die meisten rechnen aber immer nur ganz simpel: 3000 Euro im Monat netto. Dividendenertrag netto 3%. Dann brauche ich ein Vermögen von 1,2 Millionen. Dann rechnen sie sich aus wie lange es dauert, wenn sie monatlich 200 Euro ansparen und vielleicht im Schnitt 10% Gesamtrendite erreichen. Das führt zu keinem erlebensfähigen Ergebnis und schon ist die Idee verpufft. So funktioniert es eben nicht. Man muss mehr tun, als man aus der Komfortzone heraus erreichen kann. Man muss deutlich mehr tun als alle anderen um einen herum. Sei es bei einer höheren Sparquote oder auch beim Zusatzeinkommen. Erst wenn du das Gefühl hast viel zu tun und dies auch weit mehr als andere, dann erst bist du auf dem richtigen Weg.

        Als letztes dazu: Ich mache das ja alles nicht um die Leute da draußen in ihrem Sessel zu unterhalten. Ich konzentriere mich ausschließlich aufs anpacken, mitmachen und motivieren. Leute die nur wissen wollen wie viel andere haben, können auch Bunte und Gala lesen. Leute die endlich in ihrem Leben was verändern wollen, wollen wissen WAS und WIE sie starten sollen. Wie viel da jemand hat hift ihnen einfach nicht weiter.

        Optionshandel:
        Ich bin hier zum Beispiel ein total unwissender Mensch. Grundsätze ok, aber praktikable Anwendung null. Mich interessiert das aber auch nicht, da ich es mehr als Trading ansehe und ich es auch nicht machen muss. Interessant finde ich es allemal.

        prozentuellen Anteile:
        Ja in der Tat das war nicht Teil des Buches. Und hätte mich Daniel nicht gefragt, dann hätte ich es auch nicht aufgeschlüsselt. Zumal sich das auch immer wieder ändert. Mir sind die Kapitalerträge am wichtigsten, daher wird der Punkt Online-Business mit der Zeit immer weiter abnehmen. In erster Linie aber nur, weil die Kapitalerträge einfach dynamischer steigen und ich diese Dynamik im Online-Business nur erreichen kann, wenn ich es deutlich größer aufziehe. Mit Werbung, mehr Arbeit und vielleicht auch mit Methoden wie sie Online Marketer machen. Das ist aber nicht in meinem Interesse.

        100% Dividendenstrategie:
        Ich hab es oben schon erwähnt. Ich behaupte mal, dass wäre definitiv der schwerste Weg!
        Gerade in den Anfangsjahren ist der Heben deutlich größer durch Zusatzeinkommen mehr Geld ins Vermögen zu pumpen. Wenn die Selbstständigkeit keine Option ist, dann kann man auch im Hauptjob deutlich mehr rausholen. Auch Nebenjobs eignen sich dafür gut. Viele Optionen habe ich dazu in meinem Buch: Starte deinen Geldkreislauf! beschrieben. Es ist bereits auf dem Weg zu dir. Gerade in diesem Punkt würde mich interessieren, wie du die einzelnen Möglichkeiten angehen wirst. Sagst du vorab schon, ach das bringt nichts, oder sagst du, egal was ich denke, ich probiere das jetzt mal! An solchen kleinen Entscheidungen im Leben hängt viel ab.

        In diesem Sinne.
        Viel Erfolg beim umsetzen.
        Gruß
        Alex

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