Einnahmen April 2017

Einnahmen April 2017

Kommen wir nun zu meinem allerersten Einnahmenreport. Der April war nun der zweite volle Monat in dem ich Optionen gehandelt habe. Ein Monat, in dem ich wieder einiges neues hinzu lernen konnte. Egal ob strategisch, wie auch psychisch.

Mit dem Ergebnis bin ich nicht 100% zufrieden. Der Monat hatte einige Seitwärtsphasen drin, die es für mich schwer machten gute Gewinne zu machen.

Dies soll aber keine Ausrede sein.

Ich habe auch einige Fehler gemacht, die mein Gesamtergebnis geschmälert haben. Insbesondere habe ich zu ängstlich reagiert beim IWM-Call, als dieser etwas in Bedrängnis kam. Hier hätte ich noch einen Tag verharren sollen, als die Kurse dann drehten. In der Auflistung unten ist nur verlustbehaftete Call aufgeführt. Der entsprechende Put-Trade ist noch offen und hat sich natürlich deutlich besser entwickelt.

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Sentimentanalyse

Sentimentanalyse – Stimmungsthermometer an der Börse

Schwitzige Hände, der ständige Blick auf die Uhr – wann ist es denn endlich soweit bzw. wann ist es wieder vorbei – und das mulmige Gefühl im Magen. Dies sind Zeichen für Angst und Nervosität bei uns Menschen. Auf der anderen Seite verleitet uns die Gier nochmal einen vollen Teller vom Buffet zu holen oder den großen Reichtum anzustreben. Wie wäre es, wenn wir ein entsprechendes Gefühlsthermometer auch für den Aktien- und Finanzmarkt hätten und somit Angst und Gier erkennbar machen könnten?

Diesen Anspruch versucht die Sentimentanalyse zu erheben. Denn diese versucht mithilfe verschiedener Analysemethoden und Indikatoren die Stimmung des Marktes (= Summe aller dort beteiligten Anlegern) zu erfassen, in einen von uns lesbaren Wert darzustellen und uns eine möglichst fundierte Vorhersage über den weiteren Verlauf des Kurses zu liefern. Insbesondere setzt die Bewertung dieser Daten auf die Grundzüge der Verhaltensökonomie (engl. Behavioral Finance), dem menschlichen Verhalten in wirtschaftlichen Situationen.

Nutzt man die Sentimentanalyse um den zukünftigen Trend, ob bullisch oder bärisch, zu bestimmen, muss man die Stimmung konträr deuten. Das bedeutet, dass bei übertriebenen Optimismus, irgendwann eine Korrektur erwartet wird. Und bei starker negativen Stimmen, der Kurs wieder nach oben gehen soll.

Meiner Meinung nach sollte man die Sentimentindikatoren nutzen, um zu einem allgemeinen Stimmungsbild zu gelangen. Dennoch sind sie mit hoher Vorsicht zu genießen bezüglich ihrer Vorhersagbarkeit der Zukunft. Des Weitern sollte man sich nicht auf einen Indikator alleine stützen, sondern mehrere gleichzeitig auswerten und beurteilen.

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Blick in die Zukunft

Blick in die Zukunft – doch nicht so leicht?

Daniel Kahneman beschreibt in seinem sehr empfehlenswerten Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ eine, in meinen Augen, der wichtigsten Regeln für den Erfolg an der Börse:

„Im Rückblick ergibt alles einen Sinn, eine Tatsache, die Finanzexperten jeden Abend ausnutzen, wenn sie überzeugende Erklärungen für die Ereignisse des Tages liefern. Und wir können nicht die mächtige Intuition unterdrücken, dass das, was heute im Rückblick einen Sinn zu ergeben scheint, gestern vorhersagbar war. Die Illusion, wir verstünden die Vergangenheit, fördert die Überschätzung unserer Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen.“

Überall sprießen die selbsternannten Crash-Propheten aus dem Boden und nähren die Angst der Anleger vor dem nächsten Ruin und dem damit verbundenen dicken Minus auf dem Depot. Auf der anderen Seite spornen Finanzindustrie und –medien tagtäglich für den großen Traum vom Mega-Jackpot an – die riesigen Gewinne warten doch nur noch auf uns!

Aus der Vergangenheit zu lernen ist definitiv möglich und man sollte dies auch so oft wie möglich nutzen. Sicherlich gibt das aktuelle Stimmungsbild eine gewisse kurzfristige Sicherheit. Aber anhand der Vergangenheit bzw. der gegenwärtigen Geschehnisse gleich zu schlussfolgern, wie die Zukunft bzw. wie das nächste Jahr aussieht, entspricht definitiv nicht meiner Vorstellung! Hierbei spielen die Faktoren Glück und Zufall eine zu große Rolle.

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Schritt für Schritt an die Stillhalterstrategie herangeführt

Meine Stillhalterstrategie – Schritt für Schritt erklärt

Im Folgenden möchte ich euch Schritt für Schritt an meine Vorgehensweise in Bezug auf den Optionshandel führen, welche sich primär an der Stillhalterstrategie orientiert. Das heißt ich verkaufe hauptsächlich Puts auf Aktienoptionen. Ziel ist es, die damit verbundene Prämie einzustreichen und einen stetigen Geldfluss zu generieren.

 

1.   Interessante Basiswerte finden

Am Anfang steht bei mir immer die Auswahl des richtigen Basiswertes (= Underlying). Ich empfehle euch eine entsprechende Watchlist mit den interessantesten Werten aufzubauen und immer wieder auf diese Werte Puts verkaufen.

Je nach Kontengröße fallen wahrscheinlich schon einige höherpreisigen Werte raus, da im Optionshandel immer Kontrakte gehandelt werden, die jeweils immer 100 Stück des Basiswertes enthalten. Wenn ich nun zum Beispiel eine Alphabet (GOOGL) handeln will, müsste ich bei dem derzeitigen Kurs über 80.000$ (800$ * 100) auf dem Konto haben, um einen gedeckten Put darauf zu verkaufen.

Des Weiteren kann sich natürlich der Markt auch mal gegen uns richten und wir werden entweder ausgeübt (100 Stück der jeweiligen Aktie werden uns ins Depot eingebucht), wir müssen rollen oder Verluste realisieren. Um ein mögliches „ausgeübt werden“ so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es mir persönlich sehr, sehr wichtig, fundamental gut aufgestellte Unternehmen zu handeln. Denn im Worst Case muss ich vielleicht mehrere Jahre die Verluste aussitzen.

Über längere Zeit habe ich verschiedenste börsennotierte Unternehmen für mich selber bewertet und bewerte regelmäßig immer wieder neue Firmen. Folgende Kriterien sind hierbei für mich persönlich wichtig:

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Start neuer Finanzblog Invest-ABC

Ein weiterer Finanzblog erblickt das Licht der Welt

Hallo ihr da draußen! Heute schlüpft mein erster eigener Blog aus seinem Kokon, der sich schon seit längerer Zeit in meinem Kopf als Idee entwickelt hat.

Mein Name ist Emanuel, komme aus dem Süden des Landes und bin zum Zeitpunkt dieses Artikels 21 Jahre alt. Beruflich bin ich in der internen IT eines mittelständischen Konzerns tätig. Das heißt, ich beschäftige mich einfacher gesagt mit Computern (für die meisten meiner Verwandten und Bekannten reicht diese Beschreibung) und habe damit mein langjähriges Hobby zum Beruf gemacht.

Zum Investieren bin ich vor ca. zwei Jahren gekommen. Bis dahin war ich ein klassischer deutscher Sparer und Verfechter von Tagesgeldkonten, Bauspar- und Riesterverträgen. Und auch der ein oder andere (schlecht verzinste) Sparbrief hat sich in mein Finanzportfolio geschlichen. Geändert hat es sich damals nach der Ausbildung als Fachinformatiker, nachdem ich die ersten größeren Monatsgehälter eines Angestellten auf dem Konto hatte, und mir überlegt habe, was ich mit diesem Geld am sinnvollsten anstellen könnte.

Sparsam (ja, ab und zu auch geizig…) war ich schon immer, weshalb ich neben dem ein oder anderem technischen Spielzeug keine größeren Konsumträume hatte. Ebenso, wie viele andere, haben mich die niedrigen Zinsen und die immer weniger durchschaubaren Finanzprodukte der Banken und Sparkassen geärgert. Glücklicherweise konnte ich mich dem Sog der Jammerei und Unwissenheit entziehen und bilde mich seither in den Themen Finanzen, Aktien, Börse, Sparsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung ständig weiter.

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