Was auf der Hauptversammlung passiert und ob es sich lohnt eine zu besuchen

Die letzten Wochen waren wieder geprägt von vielen Hauptversammlungen und den damit verbundenen Fragen: Wo gibt es das beste Essen und Werbegeschenk? (für viele der wichtigste Punkt :D) Welche Leute sind vor Ort? Wie ist der Vorstandsvorsitzende drauf? Wird die Dividende erhöht?

Besonders im Fokus steht hierbei jedes Jahr das sogenannte „Woodstock der Kapitalisten“. Die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway in Omaha. Hier veranstalten die beiden Value-Investing Gurus Warren Buffet und Charlie Munger ein richtiges Event für alle Buy-and-Hold-Fans. Dies ist wahrscheinlich auch einer der meistbeachtesten Hauptversammlungen überhaupt.

Ich persönlich war noch nie auf einer Hauptversammlung. Dies ist mit meinem bisherigen Depot auch recht aufwändig, da ich fast nur amerikanische Titel handle.

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Warum wir alle jede Woche einen schlechten Deal landen und was das mit dem Wochenende zu tun hat

Fast jeder von uns gibt 5 und erhält nur 2. Wöchentlich! Wöchentlich 60% Verlust! Ich spreche nicht von deinem Bankkonto oder deinem Depot. Das wäre dir sicherlich bereits aufgefallen, oder? Nein, ich spreche über dein wöchentliches Zeitkonto!

Wir alle, du und ich, geben 5 Tage unserer Arbeitszeit für mickrige 2 Tage Wochenende. Ein ziemlich schlechter Deal, wenn du mich fragst.

Thanks God It’s Friday

Dies meint auch MJ DeMarco in seinem Buch „The Millionaire Fastlane: Crack the Code to Wealth and Live Rich for a Lifetime“. Er beschreibt, dass wir alle nur auf unseren wöchentlichen Gehaltsscheck (= Samstag und Sonntag) warten. Ausgestellt  jeden Freitagabend.

Das Wochenende, also 2 Tage, ist unser Lohn für 5 Tage harte Arbeit. Hiervon kommt nach DeMarco auch der bekannt Spruch und Hashtag #TGIF: „Thanks God It’s Friday“.

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Zeitaufwand eines Stillhalters

Mein Tag als Optionsverkäufer – Wie er aussieht und warum sich der Zeitaufwand in Grenzen hält

Ganze 24 Stunden besitzt unser Tag! 8,5 Stunden unseres Tages verschlafen wir davon alleine schon. Alle Erwerbstätigen buckeln durchschnittlich 7 Stunden in der Arbeit.

Die Glotze möchte 2 Stunden vom Kuchen abhaben. Und Essen und Trinken bringen neben der einen oder anderen Kalorie zu viel, ebenso 1,5 Stunden jeden Tag mit sich mit. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Viel Zeit bleibt uns also nicht, um sich neben all diesen Dingen des Tages auch noch der Rendite unseres Vermögens zu „versklaven“.

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Finanzielle Freiheit Meer

Mein Weg in die finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit ist innerhalb der Finanzcommunity in aller Munde. Jeder spart fanatisch und legt so gut wie alles Geld am Aktienmarkt oder in Immobilien an. Es wird noch härter, noch länger gearbeitet. Der Lifestyle wird eher gesenkt, als gesteigert. Frugalismus oder Minimalismus sind hier die Schlagwörter, die du auf alle Fälle kennen solltest. Oder einfacher gesagt – weniger ist mehr?!

Und das nur, um dem sogenannten Hamsterrad, dem Job, zu entkommen? Um die schönsten Fleckchen der Erde zu bereisen? Um seinen Liebsten noch länger nahe zu sein? Um langersehnte Hobbies nachzugehen oder neue Dinge zu erlernen? Sich vielleicht sozial engagieren? Seinen eigenen Projekten nachzugehen?

Nach Chri’s (easydividend) letzten Artikel möchte auch ich nun die Chance nutzen und meine eigenen Gedanken zum Thema finanzieller Freiheit und den Weg dorthin niederschreiben.

Da ich leider die Blogparade von fyoumoney.de mit dem gleichen Thema zeitlich mit meinem Blogstart um wenige Tage / Wochen verpasst habe, ziehe ich nun nach. Ich werde mich deshalb auch größtenteils an die von ihm vorgeschlagene Struktur halten.

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Vorteile Stillhalterstrategie

8 Gründe, warum du noch heute ein Stillhalter werden und Optionen handeln solltest

11Findest du, dass die Dividendenstrategie zu langsam dauert und du zu viel Kapital brauchst?

Daytrading ist dir nicht ganz geheuer, geschweige denn zu viel Arbeit?

Und du möchtest dennoch ein regelmäßiges Einkommen mit deinem Börsenhandel erzielen?

Dann versuche dich doch als Stillhalter und verkaufe Put-Optionen!

Ja so könnte ein Werbeslogan für den „Beruf“ des Stillhalters lauten! Viele von uns wollen sich nicht nur auf reine Kursgewinne beschränken, die erst bei Abstoß ihrer Aktien auf dem Konto landen. Sondern es sollen regelmäßig, am besten monatlich, die Euros auf deinem Konto sprudeln. Eine Methode, womit du dies erreichen kannst, ist die des Stillhalters.

Er verkauft regelmäßig auf verschiedene Basiswerte (darunter Aktien, ETFs, Rohstoffe, Währungen) Put-Optionen. Damit wettet er, dass sein Basiswert sich tendenziell nach oben oder seitwärts bewegt. Für das eingegangene Risiko, dass Wette nicht aufgeht, bekommt er ab Verkauf eine Prämie. Desto mehr Puts er verkauft oder desto höher die Prämie ausfällt, desto höher fällt auch die Ernte auf seinem Konto aus.

Nun soll dir das Wasser noch etwas mehr im Mund zusammenlaufen. Indem ich nun noch etwas konkreter werde und auf folgende 8 Vorteile der Stillhalterstrategie und des Optionshandels eingehe:

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Mobiler Handel mit der Trader Workstation

Unterwegs handeln mit der Trader Workstation? – Ja das geht!

2014 erlebte der Börsen-Pager seine Renaissance. Er war Uli Hoeneß‘ Zugang zu den Devisenmärkten. Am Rande des Fußballplatzes versorgte der kleine Wunderhelfer den FC Bayern Manager mit den aktuellen Kursen zu Dollar, Euro, Yen und anderen Währungen. Der Rest ist Geschichte.

In Zeiten der Smartphones, Tablets und Selfie-Stick hat von nun an jeder die Möglichkeit Zugriff zu den Weltmärkten zu erlangen. Sogar noch komfortabler wie Uli Hoeneß!

Denn dieser musste erst bei seiner Schweizer Bank anrufen, um eine Order abzusetzen. Sein Pager zeigte nämlich nur Kurse an. Ein aktiver Handel war damit nicht möglich.

Wir hingegen können nun mit zahlreichen Apps, unser Depot vollumfänglich verwalten. Natürlich ohne die tatkräftige Unterstützung eines Bankmitarbeiters!

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Einnahmen April 2017

Einnahmen April 2017

Kommen wir nun zu meinem allerersten Einnahmenreport. Der April war nun der zweite volle Monat in dem ich Optionen gehandelt habe. Ein Monat, in dem ich wieder einiges neues hinzu lernen konnte. Egal ob strategisch, wie auch psychisch.

Mit dem Ergebnis bin ich nicht 100% zufrieden. Der Monat hatte einige Seitwärtsphasen drin, die es für mich schwer machten gute Gewinne zu machen.

Dies soll aber keine Ausrede sein.

Ich habe auch einige Fehler gemacht, die mein Gesamtergebnis geschmälert haben. Insbesondere habe ich zu ängstlich reagiert beim IWM-Call, als dieser etwas in Bedrängnis kam. Hier hätte ich noch einen Tag verharren sollen, als die Kurse dann drehten. In der Auflistung unten ist nur verlustbehaftete Call aufgeführt. Der entsprechende Put-Trade ist noch offen und hat sich natürlich deutlich besser entwickelt.

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Sentimentanalyse

Sentimentanalyse – Stimmungsthermometer an der Börse

Schwitzige Hände, der ständige Blick auf die Uhr – wann ist es denn endlich soweit bzw. wann ist es wieder vorbei – und das mulmige Gefühl im Magen. Dies sind Zeichen für Angst und Nervosität bei uns Menschen. Auf der anderen Seite verleitet uns die Gier nochmal einen vollen Teller vom Buffet zu holen oder den großen Reichtum anzustreben. Wie wäre es, wenn wir ein entsprechendes Gefühlsthermometer auch für den Aktien- und Finanzmarkt hätten und somit Angst und Gier erkennbar machen könnten?

Diesen Anspruch versucht die Sentimentanalyse zu erheben. Denn diese versucht mithilfe verschiedener Analysemethoden und Indikatoren die Stimmung des Marktes (= Summe aller dort beteiligten Anlegern) zu erfassen, in einen von uns lesbaren Wert darzustellen und uns eine möglichst fundierte Vorhersage über den weiteren Verlauf des Kurses zu liefern. Insbesondere setzt die Bewertung dieser Daten auf die Grundzüge der Verhaltensökonomie (engl. Behavioral Finance), dem menschlichen Verhalten in wirtschaftlichen Situationen.

Nutzt man die Sentimentanalyse um den zukünftigen Trend, ob bullisch oder bärisch, zu bestimmen, muss man die Stimmung konträr deuten. Das bedeutet, dass bei übertriebenen Optimismus, irgendwann eine Korrektur erwartet wird. Und bei starker negativen Stimmen, der Kurs wieder nach oben gehen soll.

Meiner Meinung nach sollte man die Sentimentindikatoren nutzen, um zu einem allgemeinen Stimmungsbild zu gelangen. Dennoch sind sie mit hoher Vorsicht zu genießen bezüglich ihrer Vorhersagbarkeit der Zukunft. Des Weitern sollte man sich nicht auf einen Indikator alleine stützen, sondern mehrere gleichzeitig auswerten und beurteilen.

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Blick in die Zukunft

Blick in die Zukunft – doch nicht so leicht?

Daniel Kahneman beschreibt in seinem sehr empfehlenswerten Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ eine, in meinen Augen, der wichtigsten Regeln für den Erfolg an der Börse:

„Im Rückblick ergibt alles einen Sinn, eine Tatsache, die Finanzexperten jeden Abend ausnutzen, wenn sie überzeugende Erklärungen für die Ereignisse des Tages liefern. Und wir können nicht die mächtige Intuition unterdrücken, dass das, was heute im Rückblick einen Sinn zu ergeben scheint, gestern vorhersagbar war. Die Illusion, wir verstünden die Vergangenheit, fördert die Überschätzung unserer Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen.“

Überall sprießen die selbsternannten Crash-Propheten aus dem Boden und nähren die Angst der Anleger vor dem nächsten Ruin und dem damit verbundenen dicken Minus auf dem Depot. Auf der anderen Seite spornen Finanzindustrie und –medien tagtäglich für den großen Traum vom Mega-Jackpot an – die riesigen Gewinne warten doch nur noch auf uns!

Aus der Vergangenheit zu lernen ist definitiv möglich und man sollte dies auch so oft wie möglich nutzen. Sicherlich gibt das aktuelle Stimmungsbild eine gewisse kurzfristige Sicherheit. Aber anhand der Vergangenheit bzw. der gegenwärtigen Geschehnisse gleich zu schlussfolgern, wie die Zukunft bzw. wie das nächste Jahr aussieht, entspricht definitiv nicht meiner Vorstellung! Hierbei spielen die Faktoren Glück und Zufall eine zu große Rolle.

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Schritt für Schritt an die Stillhalterstrategie herangeführt

Meine Stillhalterstrategie – Schritt für Schritt erklärt

Im Folgenden möchte ich euch Schritt für Schritt an meine Vorgehensweise in Bezug auf den Optionshandel führen, welche sich primär an der Stillhalterstrategie orientiert. Das heißt ich verkaufe hauptsächlich Puts auf Aktienoptionen. Ziel ist es, die damit verbundene Prämie einzustreichen und einen stetigen Geldfluss zu generieren.

 

1.   Interessante Basiswerte finden

Am Anfang steht bei mir immer die Auswahl des richtigen Basiswertes (= Underlying). Ich empfehle euch eine entsprechende Watchlist mit den interessantesten Werten aufzubauen und immer wieder auf diese Werte Puts verkaufen.

Je nach Kontengröße fallen wahrscheinlich schon einige höherpreisigen Werte raus, da im Optionshandel immer Kontrakte gehandelt werden, die jeweils immer 100 Stück des Basiswertes enthalten. Wenn ich nun zum Beispiel eine Alphabet (GOOGL) handeln will, müsste ich bei dem derzeitigen Kurs über 80.000$ (800$ * 100) auf dem Konto haben, um einen gedeckten Put darauf zu verkaufen.

Des Weiteren kann sich natürlich der Markt auch mal gegen uns richten und wir werden entweder ausgeübt (100 Stück der jeweiligen Aktie werden uns ins Depot eingebucht), wir müssen rollen oder Verluste realisieren. Um ein mögliches „ausgeübt werden“ so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es mir persönlich sehr, sehr wichtig, fundamental gut aufgestellte Unternehmen zu handeln. Denn im Worst Case muss ich vielleicht mehrere Jahre die Verluste aussitzen.

Über längere Zeit habe ich verschiedenste börsennotierte Unternehmen für mich selber bewertet und bewerte regelmäßig immer wieder neue Firmen. Folgende Kriterien sind hierbei für mich persönlich wichtig:

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