Automatisierung des Optionshandels

Ich habe keine Lust mehr auf selber Optionen handeln – Der Computer übernimmt

Keine Angst – ich höre nicht auf mit dem Optionshandel und lasse mich auch nicht durch eine künstliche Intelligenz ersetzen. Was wäre denn ein Markt oder Börse, wenn keine menschlichen Wesen mit Emotionen wie Angst und Gier an ihm teilnehmen würden? Alles 100% rational und algorithmisch? Puuhh wie langeweilig!

Chri von easydividend.net hat mich gebeten, auf seine Umfrage „Würde dich eine Automatisierung des Optionshandel allgemein interessieren?“ aufmerksam zu machen, Vorschläge / Ideen zur Automatisierung des Optionshandels zu sammeln und meine eigene Meinung dazu zu äußern.

Na klar bin ich dabei!

Da ich unabhängig von diesem Aufruf schon längere Zeit nachdenke, wie ich meinen Handel, mithilfe von Automatismen, noch leichter, schneller und besser machen kann, möchte ich nun meine Chance nutzen und dir meine Ideen und meine Meinung zur Automatisierung des Optionshandels mitteilen:

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Optionssprechstunde Altria

Die Optionssprechstunde – Lernen von echten Trades: Altria wird gerollt

Heute ist Premiere.
Nämlich von einem neuen Format auf Invest ABC.
Der Optionssprechstunde!

In der Optionssprechstunde werde ich dir einzelne Trades näher vorstellen. Du wirst dabei meine Beweggründe bei der Auswahl der jeweiligen Werte erfahren. Das konkrete Vorgehen bei meinen täglichen Check der offenen Positionen. Und natürlich werde ich dir auch die Frage beantworten, ob der Trade Geld verdient oder auch verloren hat. Ebenso möchte ich euch meine Lehren aus nun knapp 7 Monaten aktiven Optionshandel mithilfe der Stillhalterstrategie mitteilen.

Die Optionssprechstunde soll ein regelmäßiges Format werden. Anfangen möchte ich mit vergangenen Trades. Zum einen werde ich euch einige interessantere Optionsdeals vorstellen, zum anderen möchte ich aber auch den, zum Teil, eher langweiligen Alltag des Stillhalters wiedergeben.

Gerade Neulinge schreckt der Aufwand, des aktiven Handelns ab. Evtl. ist auch die schwierige, technische Einarbeitung in die TWS (Trader Workstation) eine große Hürde für den einen oder anderen.

Diese Angst möchte ich hiermit ein kleines bisschen nehmen.

Vielleicht wage ich mich bei Erfolg dieser Serie auch hin zu Livetrades, an denen ich dich dann mithilfe des Blogs teilhaben lasse und meine Gedanken währenddessen mit dir teilen werde. Der Ausgang wäre hierbei natürlich ungewiss.

Voraussetzung ist, dass du grundsätzlich mit den üblichen Begriffen des Börsen- und Optionshandel vertraut bist. Ziel ist vor allem die praktische Herangehensweise zu dokumentieren. Natürlich werde ich auch immer mal wieder etwas Theorie in die Optionssprechstunde einfließen lassen. Wer die Grundlagen noch schnell nachholen will, dem kann ich die sehr gute Website optionen-broker.de von Chri, einen meiner Bloggerkollegen, empfehlen.

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Lessons Learned aus 3 Monaten Optionshandel

Meine Lessons Learned aus 3 Monaten Optionshandel, die jeder Stillhalter kennen sollte

Anfang Februar habe ich meine allererste Option auf Corning (GLW) verkauft. Wahnsinnige 7,00 $ nach Gebühren habe ich nach 8 Tagen verdient!

Glücksgefühle hoch drei!

Ähnliches kannte ich bisher nur von der ersten Ausschüttung meines MSCI World ETFs. Da freut sich doch jeder wenn auch mal das Guthaben auf dem Verrechnungskonto nach oben geht.

Das ist der erste Schritt in Richtung passivem Einkommen. Und das brauchen wir – natürlich in deutlich höherer Menge – für unsere zukünftige finanzielle Unabhängigkeit!

Drei volle Monate habe ich mich im Optionshandel mithilfe der Stillhalterstrategie bewegt und ziehe nun für euch ein Resümee über diese Zeit. Exklusiv bekommt ihr heute Einblick zu meinen Erkenntnissen während dieser Zeit. Welche Fehler ich gemacht habe und was ich daraus gelernt habe. Und ich bin mir sicher, dass auch du das eine oder andere bestätigen oder sogar mitnehmen kannst für deinen Erfolg an der Börse!

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Einnahmen Mai 2017

Es ist schon wieder soweit! Ein weiterer Monat an der Börse ist vorüber und ich blicke wieder auf meine persönlichen Einnahmen zurück.

Der Mai war mein mit Abstand bester Monat als Stillhalter mit 483,00 $ an Einanhmen. Das April-Ergebnis konnte ich damit locker verdoppeln. Des Weiteren kam ich dieses Mal komplett ohne Verluste aus!

Die noch im April verprügelten Qualcomm (QCOM) Aktien konnte ich mithilfe meines Calls verlustfrei wieder loswerden. Ich bin weiterhin gespannt wie der rechtliche Schusswechsel zwischen Qualcomm und Apple wegen zu hoher Lizenzgebühren fortgeführt wird. Wie schon im April-Einnahmenreport erläutert, sehe ich Qualcomm, trotz der schlechten Presse zurzeit, als ein sehr spannendes Unternehmen an. Vor allem langfristig offenbare ich dem Chiphersteller eine rosige Zukunft. Spätestens wenn der neue Mobilfunkstandard 5G sich am Markt durchsetzt.

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Vorteile Stillhalterstrategie

8 Gründe, warum du noch heute ein Stillhalter werden und Optionen handeln solltest

11Findest du, dass die Dividendenstrategie zu langsam dauert und du zu viel Kapital brauchst?

Daytrading ist dir nicht ganz geheuer, geschweige denn zu viel Arbeit?

Und du möchtest dennoch ein regelmäßiges Einkommen mit deinem Börsenhandel erzielen?

Dann versuche dich doch als Stillhalter und verkaufe Put-Optionen!

Ja so könnte ein Werbeslogan für den „Beruf“ des Stillhalters lauten! Viele von uns wollen sich nicht nur auf reine Kursgewinne beschränken, die erst bei Abstoß ihrer Aktien auf dem Konto landen. Sondern es sollen regelmäßig, am besten monatlich, die Euros auf deinem Konto sprudeln. Eine Methode, womit du dies erreichen kannst, ist die des Stillhalters.

Er verkauft regelmäßig auf verschiedene Basiswerte (darunter Aktien, ETFs, Rohstoffe, Währungen) Put-Optionen. Damit wettet er, dass sein Basiswert sich tendenziell nach oben oder seitwärts bewegt. Für das eingegangene Risiko, dass Wette nicht aufgeht, bekommt er ab Verkauf eine Prämie. Desto mehr Puts er verkauft oder desto höher die Prämie ausfällt, desto höher fällt auch die Ernte auf seinem Konto aus.

Nun soll dir das Wasser noch etwas mehr im Mund zusammenlaufen. Indem ich nun noch etwas konkreter werde und auf folgende 8 Vorteile der Stillhalterstrategie und des Optionshandels eingehe:

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Einnahmen April 2017

Einnahmen April 2017

Kommen wir nun zu meinem allerersten Einnahmenreport. Der April war nun der zweite volle Monat in dem ich Optionen gehandelt habe. Ein Monat, in dem ich wieder einiges neues hinzu lernen konnte. Egal ob strategisch, wie auch psychisch.

Mit dem Ergebnis bin ich nicht 100% zufrieden. Der Monat hatte einige Seitwärtsphasen drin, die es für mich schwer machten gute Gewinne zu machen.

Dies soll aber keine Ausrede sein.

Ich habe auch einige Fehler gemacht, die mein Gesamtergebnis geschmälert haben. Insbesondere habe ich zu ängstlich reagiert beim IWM-Call, als dieser etwas in Bedrängnis kam. Hier hätte ich noch einen Tag verharren sollen, als die Kurse dann drehten. In der Auflistung unten ist nur verlustbehaftete Call aufgeführt. Der entsprechende Put-Trade ist noch offen und hat sich natürlich deutlich besser entwickelt.

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Schritt für Schritt an die Stillhalterstrategie herangeführt

Meine Stillhalterstrategie – Schritt für Schritt erklärt

Im Folgenden möchte ich euch Schritt für Schritt an meine Vorgehensweise in Bezug auf den Optionshandel führen, welche sich primär an der Stillhalterstrategie orientiert. Das heißt ich verkaufe hauptsächlich Puts auf Aktienoptionen. Ziel ist es, die damit verbundene Prämie einzustreichen und einen stetigen Geldfluss zu generieren.

 

1.   Interessante Basiswerte finden

Am Anfang steht bei mir immer die Auswahl des richtigen Basiswertes (= Underlying). Ich empfehle euch eine entsprechende Watchlist mit den interessantesten Werten aufzubauen und immer wieder auf diese Werte Puts verkaufen.

Je nach Kontengröße fallen wahrscheinlich schon einige höherpreisigen Werte raus, da im Optionshandel immer Kontrakte gehandelt werden, die jeweils immer 100 Stück des Basiswertes enthalten. Wenn ich nun zum Beispiel eine Alphabet (GOOGL) handeln will, müsste ich bei dem derzeitigen Kurs über 80.000$ (800$ * 100) auf dem Konto haben, um einen gedeckten Put darauf zu verkaufen.

Des Weiteren kann sich natürlich der Markt auch mal gegen uns richten und wir werden entweder ausgeübt (100 Stück der jeweiligen Aktie werden uns ins Depot eingebucht), wir müssen rollen oder Verluste realisieren. Um ein mögliches „ausgeübt werden“ so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es mir persönlich sehr, sehr wichtig, fundamental gut aufgestellte Unternehmen zu handeln. Denn im Worst Case muss ich vielleicht mehrere Jahre die Verluste aussitzen.

Über längere Zeit habe ich verschiedenste börsennotierte Unternehmen für mich selber bewertet und bewerte regelmäßig immer wieder neue Firmen. Folgende Kriterien sind hierbei für mich persönlich wichtig:

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